US-Seiten im Internet EU-Bürger ausgesperrt

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US-Seiten im Internet - EU-Bürger ausgesperrt
„Du kommst hier nicht rein“, meint Instapaper. Via VPN klappts trotzdem. © iStockphoto, Stiftung Warentest (M)

Seit die europäische Daten­schutz­grund­ver­ordnung (DSGVO) in Kraft getreten ist (DSGVO: So streng sind die neuen Regeln), lassen sich einige amerikanische Onlineportale nicht mehr aus der EU abrufen. Sperren US-Betreiber ihre Portale in der EU, müssen sie die europäischen Daten­schutz­regeln nicht umsetzen. Von diesem Geoblocking betroffen sind etwa der Lesezeichen-Dienst Instapaper, die Zeitung Los Angeles Times und die Sport­seite ND Insider. In manchen Fällen lassen sich die Sperren mithilfe sogenannter VPN-Dienste umgehen – sie verändern über ein virtuelles privates Netz­werk die IP-Adresse des Nutzers und somit scheinbar auch seinen Stand­ort. Der Browser Opera bietet diesen Service gratis an: Einfach über das Browsermenü ein „privates Fenster“ öffnen, in der Adress­zeile auf „VPN“ klicken, die Funk­tion einschalten und die gewünschte Seite erneut aufrufen.

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DerLangeFrank am 04.09.2018 um 16:12 Uhr
Instapaper seit 07.08.2018 wieder nutzbar

Ich weiß ja nicht, wann der Redaktionsschluss war. Aber schon am 07.08.2018 erreichte mich eine Mail mit dem Betreff "Instapaper service restored for the European Union". Daher ist Instapaper nicht so besonders gut als Beispiel geeignet. Sie haben sich, im Gegensatz zu den US-Zeitungen, immerhin bemüht, den Dienst wieder nutzbar zu machen.