US-Anleihen Meldung

Mit deutschen Staats­anleihen lässt sich derzeit nicht viel verdienen. Die Rendite für zehnjäh­rige Bundes­anleihen lag Ende August bei minus 0,13 Prozent pro Jahr. Amerikanische US-Staats­anleihen lohnen sich da schon eher: 1,57 Prozent pro Jahr.

Leser haben gefragt, warum wir Fonds mit US-Anleihen nicht als Basis­anlage empfehlen, so wie Euro-Staats­anleihen. Schließ­lich seien die USA ein erst­klassiger Schuldner. Das stimmt zwar, doch Anleger gehen mit Anleihen in US-Dollar ein Währungs­risiko ein.

1,7 Prozent Renditedifferenz sind schnell aufgezehrt, wenn der Dollar gegen­über dem Euro verliert. Im vergangenen Jahr ist der Dollar um 1,2 Prozent gefallen (Stichtag 31. Juli 2016). Umge­kehrt macht ein steigender Dollar die Anlage rent­abler.

Anders als bei Aktien­investments (FAQ ETF-Sparpläne) machen sich Währungs­schwankungen bei Anleihen viel stärker bemerk­bar. Sie verändern das Chance-Risiko-Profil der eigentlich sicheren Staats­anleihen völlig, weshalb sich die Anlagen als Sicher­heits­baustein dann nicht mehr eignen.

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