Die schweizerische Investmentgesellschaft UBS Global Asset Management schließt zum 30. Juni 2003 sämtli­che Fondsdepots. Betroffen sind rund 60 000 Anleger, die UBS-Fondsanteile besitzen und ihr Depot direkt bei UBS haben. Sie werden angeschrieben und müssen sich bis Ende März entscheiden, wo sie ab 1. Juli 2003 ihre Fondsanteile unterbringen möchten. „Anleger, die nicht auf unser Schreiben reagieren, erhalten eine Überweisung mit dem Wert ihrer Fondsanteile“, sagt UBS-Pressesprecher Alexander Pivecka.

Über 90 Prozent der UBS-Anleger sind keine Direktkunden, sondern haben ­ihre Fonds über Vermittler wie Swiss-­Life oder die AWD-Tochter Tecis gekauft. Ihnen schlägt UBS in dem Anschreiben vor, zu der depotführenden Stelle zu wechseln, mit der auch der betreuende Fondsvermittler zusammenarbeitet. Dies ist etwa die Frankfurter Fondsbank oder die Fondsservicebank. Im Anschreiben steht jedoch nicht, dass Anleger sich auch für eine andere, unter Umständen günstigere Alternative entscheiden können: Sie können ihr Depot kostenlos zu jeder Bank oder Direktbank ihrer Wahl übertragen lassen. So können sie einen Anbieter wählen, bei dem sie direkt Fondsanteile kaufen und verkaufen können. Diese Möglichkeit gibt es nämlich bei der Frankfurter Fondsbank und der Fondsservicebank nicht. Weitere Infos zum Depotübertrag bei UBS, Tel. 0 69/13 69 54 00.

Tipp: Vergleichen Sie die Preise der empfohlenen Fondsbank mit denen anderer Banken und Direktbanken und wählen Sie den günstigsten Anbieter.

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