Tipps

Türen. Die besten Schlösser und Riegel nützen nichts, wenn die Tür nichts taugt. Der Einbau einer einbruchhemmenden Tür ab Widerstandsklasse 2 (nach DIN V ENV 1627) bietet einen guten Einbruchschutz. Zumindest sollte die vorhandene Tür innen mit einem Stahlblech oder einer Sperrholzplatte verstärkt werden. Vergessen Sie auch nicht die Bandseite der Tür, die oft das schwächste Glied in der Sicherheitskette ist. Schließen Sie die Tür auch bei kurzer Abwesenheit immer zweifach ab. Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen. Wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus, wenn der Schlüssel abhanden gekommen ist.

Fenster. Einfache Fensterbeschläge haben keine einbruchhemmende Wirkung. Geprüfte einbruchhemmende Fensterbeschläge nach DIN 18104-1/-2 in Verbindung mit ab­schließbaren Fenstergriffen erhöhen den Einbruchschutz. Verschließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit. Gekippte Fenster sind von Einbrechern sehr leicht zu öffnen. Rollläden sollten zur Nachtzeit, aber niemals tagsüber geschlossen werden, damit sie nicht sofort die Abwesenheit der Bewohner signalisieren.

Wertsachen. Schmuckstücke, Dokumente und sonstige Wertsachen sollten immer in einem Wertbehältnis (Safe) aufbewahrt werden.

Beratung. Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung und/oder auf einer polizeilichen Beratungsstelle. Wo sich die nächste befindet, erfahren Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de. Auf dieser Seite gibt es auch viele Infos zur Vorbeugung gegen Einbruch. Verbände der Sicherheitsbranche und der Polizei haben eine Aufklärungskampagne unter dem Motto „Nicht bei mir – Initiative für aktiven Einbruchschutz“ gestartet, die zu einem besseren Schutz vor Einbruch, Überfall, Brand- und Gasgefahren beitragen will. Im Internet unter www.nicht-bei-mir.de.

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