„Ihr System ist nicht vom Trojaner ,DNSChanger’ betroffen.“ Diesen beruhigenden Hinweis erhalten Surfer, wenn ihr Computer Anfragen an das „Domain Name System“ richtig verarbeitet (siehe „test erklärt: DNS“). Auf der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingerichteten Webseite www.dns-ok.de kann jeder seine Rechner prüfen. Der „DNS-Changer“ leitet beim Surfen auf gefälschte Seiten um, wo beispielsweise Passwörter ausspioniert werden. Das FBI hat die Hintermänner gefasst und deren Netzwerkrechner so umprogrammiert, dass sie DNS-Anfragen korrekt beantworten. Am 8. März wird diese Infrastruktur abgeschaltet. Befallene Rechner werden danach keine Internetseiten mehr aufrufen können. Wer den Termin verpasst, nutzt beispielsweise das kostenlose „DNS-Changer Removal Tool“. Ein Suchbefehl führt zu Seiten im Internet, von denen es heruntergeladen werden kann, etwa bei Freunden oder im Internetcafé. Das Reinigungsprogramm wird auf CD gebrannt oder einen USB-Stick kopiert und zuhause gestartet.

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