Elektrorasierer im Test Test

Gut in der Hand liegen soll er, einen ausdauernden Akku besitzen und kurze wie lange Bart­haare stutzen – gründlich und hautschonend. Im Test treten zwölf Elektrorasierer von fünf Anbietern gegen­einander an, darunter die Platz­hirsche Braun und Philips. Sieben Apparate haben vibrierende Scherblätter, fünf rotierende Scherköpfe. Empfehlens­werte Modelle gibt es für jeden Geldbeutel (Preise: rund 70 bis 340 Euro). Einige Rasierer haben Probleme mit Drei­tagebärten. Zwei gingen im Test kaputt.

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TestElektrorasierer im Test04.05.2017
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Etliche schwächeln bei längeren Stoppeln

Drei Wochen lang rasierten sich 54 Männer im Labor, rund die Hälfte von ihnen täglich, die anderen jeden dritten Tag. Die Probanden mussten ihre Gesichts­hälften mit je zwei unterschiedlichen Modellen trocken rasieren. Diese Split-face-Methode erlaubt den direkten Vergleich: Welches Gerät arbeitet gründlicher, welches schont die Haut am besten? Beim Eintages­bart schafften alle Rasierer saubere Ergeb­nisse. Weniger glatt sah es bei Drei­tages­toppeln aus: Die Hälfte der Modelle stutzte Haare am Hals sowie einzelne und längere Stoppeln nur mittel­mäßig.

Viele sind sanft zur Haut

Rötungen und Kratzer brauchen Männer von den meisten Rasierern nicht zu befürchten. Im Labor glitten fast alle schonend übers Gesicht. Nur ein Gerät zupfte etwas an den Stoppeln und reizte die Haut einiger Probanden. Eine Alternative für empfindliche Nutzer ist die Nass­rasur. Abge­sehen vom Philips Series 3 000 ist sie mit allen Geräten im Test möglich. Einigen Probanden gefiel die Elektrorasur mit Schaum besser als der Trocken­schnitt.

Unterm Wasser­hahn reinigen

Um zu vermeiden, dass sich kleine Kratzer auf der Haut entzünden, sollten Nutzer den Apparat nach jeder Rasur säubern. So sammeln sich keine Bakterien an. Zudem verschlechtern mit Bart­stoppeln verstopfte Scherköpfe das Rasier­ergebnis. Fast alle Modelle im Test ließen sich unter fließendem Wasser ausspülen und leicht reinigen.

Komfort hat seinen Preis

Drei Geräte verfügen über eine Reinigungs­station, die den Scher­kopf auto­matisch spült. Das hat seinen Preis: Philips Series 9 000 sowie Braun Series 9 und 7 kosten 251 bis 340 Euro. Dazu kommt das Geld für die Reinigungs­flüssig­keit. Pro Kartusche zahlen Kunden beim Braun rund 5 Euro, beim Philips rund 8 Euro. Eine Kartusche reicht laut Anbieter für ein bis drei Monate.

Einmal laden, einen Monat rasieren

Große Unterschiede zeigen die Rasierer bei der Akku­leistung: Mit einer Ladung lief ein Apparat im Test fast drei Stunden. Abhängig von der Stärke des Barts schafft er bis zu 34 Rasuren. Nach rund 40 Minuten war dagegen bei zwei anderen Modellen Schluss. Mit Glück reicht bei ihnen eine Ladung für acht Rasuren.

Zwei Tests in einem

Wenn Sie den aktuellen Artikel aus test 5/2017 frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 12/2013. Damals haben wir 14 Elektrorasierer getestet. Insgesamt können Sie also Test­ergeb­nisse für 26 Elektrorasierer vergleichen: entweder über die beiden inter­aktiven Tabellen (siehe Navigations­leiste) oder indem Sie die beiden PDFs aufrufen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 26. April 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus test 12/2013.

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