Elektrorasierer-Test Die besten für die tägliche Rasur

22.09.2021
Elektrorasierer-Test - Die besten für die tägliche Rasur
Rasierer. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, etwa mit rotierenden Scherköpfen (links, Philips) oder vibrierenden Scher­elementen (rechts, Braun). © Jordis Antonia Schlösser / OSTKREUZ

Viele Elektrorasierer im Test entfernen Bärte gut. Manche Stoppelkiller zupfen jedoch die Haut, scheuen Wasser oder halten nicht lange. Glatte Wangen gibt es ab 89 Euro.

Elektrorasierer-Test Testergebnisse für 12 Elek­trorasierer 10/2021

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Inhalt
Liste der 12 getesteten Produkte
Elek­trorasierer 10/2021
  • Braun Series 3 Proskin 3020s Hauptbild
    Braun Series 3 Proskin 3020s
  • Braun Series 5 50-B1200s Hauptbild
    Braun Series 5 50-B1200s
  • Braun Series 7 70-S72000cc Hauptbild
    Braun Series 7 70-S72000cc
  • Braun Series 9 Pro 9465cc Hauptbild
    Braun Series 9 Pro 9465cc
  • Carrera No. 521 Hauptbild
    Carrera No. 521
  • Grundig MS 7640 Hauptbild
    Grundig MS 7640
  • Panasonic ES-LV67 Hauptbild
    Panasonic ES-LV67
  • Panasonic ES-LV6Q Hauptbild
    Panasonic ES-LV6Q
  • Philips S9000 Prestige SP9820/18 Hauptbild
    Philips S9000 Prestige SP9820/18
  • Philips Series 3000 S3233/52 Hauptbild
    Philips Series 3000 S3233/52
  • Philips Series 7000 S7788/55 Hauptbild
    Philips Series 7000 S7788/55
  • Remington F9 Ultimate XF9000 Hauptbild
    Remington F9 Ultimate XF9000

Elektrorasierer im Test: Noten von Gut bis Mangelhaft

Der eine Rasierer zieht und zupft am Bart, lässt viele Stoppeln stehen und die Haut brennt nach der Marter. So möchte niemand in den Tag starten – erst recht niemand mit empfindlicher Haut. Ganz anders der Testsieger. Er rasiert schnell und gründlich, ohne die Haut anzugreifen. So unterschiedlich ein Rasur­erlebnis sein kann, so verschieden fallen die Noten im Elektrorasierer-Test der Stiftung Warentest aus: Sie reichen von Gut bis Mangelhaft.

Teure Extras. Glatte Wangen gibt es schon für wenig Geld. Extras wie ein schwenk­barer Scher­kopf, ein besonders starker Akku oder eine auto­matische Reinigungs­station treiben oft den Preis hoch. Der Testsieger bietet alle drei, kostet mit 550 Euro aber auch mit Abstand am meisten.

Das bietet der Elektrorasierer-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 12 Elektrorasierer, darunter mehrere Modelle der Markt­führer Philips und Braun (Preise: 45 bis 550 Euro). Die meisten Modelle lassen sich auch mit Gel oder Schaum als Nass-Trockenrasierer einsetzen. Die Rasier­apparate sollten beweisen, wie gründlich und hautschonend sie Bart­haare entfernen, wie bequem sie in der Hand liegen und wie lange Akku und Scherköpfe durch­halten.
  • Kauf­beratung. Welcher Rasier­typ sind Sie? Soll die Rasur vor allem gründlich, sanft, schnell, leise oder komfortabel sein? Brauchen Sie eine auto­matische Reinigungs­station? Mit unserem Rasierer-Test findet jeder den besten Elektrorasierer für seine Bedürf­nisse. Wir sagen, welche Modelle sich unter der Dusche verwenden lassen und bei welchen ein Akkuwechsel möglich ist.
  • Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 10/2021.

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Test Elektrorasierer-Test

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An Nass­rasierer kommt keiner ran

Insgesamt 48 Herren rasierten sich für uns im Labor – die eine Hälfte täglich, die andere alle fünf Tage. Mit jedem Gerät schoren sie je eine Gesichts­hälfte sauber, mit einem anderen Gerät die zweite. Dieser Halb­seiten­test ermöglicht den direkten Vergleich: Welches Gerät arbeitet gründlicher, welches schont die Haut besser? Alle Geräte entfernten die Stoppeln eines Tages zuver­lässig. Allerdings hinterließ kein einziger elektrischer Trockenrasierer so glatte Haut wie ein guter Nass­rasierer. Hintergrund: Nass­rasierer ziehen das Bart­haar leicht aus der Haut, bevor sie es abschneiden. Danach fühlen sich Wangen und Kinn glatt an wie ein Babypopo. Elektrorasierer dagegen schneiden nur die Haare ab, die durch die Scherfolie ans Messer gelangen. Es bleibt ein spür­barer Haar­ansatz stehen.

Übrigens: Der letzte Herren-Nassrasierer-Test der Stiftung Warentest zeigte, dass Klingen von Mehrweg- und Einwegrasierer sehr unterschiedlich schnell abstumpfen. Welche Methode der Haar­entfernung sich für wen eignet, zeigt unser Special zum Thema Haare entfernen.

Der Elektrorasierer-Test im Video

Labor- und Probandentests. Nur die besten Elektrorasierer bestehen den aufwendigen Test.

Regel­mäßige Kosten für Scherköpfe

Um die Halt­barkeit der Geräte zu prüfen, simulierten wir in einem Dauer­test sieben Jahre täglicher Nutzung. Die Scherfolien hielten dabei deutlich länger, als von den Anbietern angegeben. Remington empfiehlt alle sechs Monate neue Scherfolien und Klingen für 35 Euro, Braun alle 18 Monate neue Scherköpfe für bis zu 70 Euro. Nach simulierten eineinhalb Jahren Nutzung in unserem Dauer­test rasierten die meisten Scherköpfe fast wie neue. Auch nach drei­einhalb Jahren klappte es mit fast allen noch gut. Nur bei einem Modell verschlechterte sich die Qualität spür­bar.

Akkus der Rasierer lassen sich oft nicht wechseln

Mangelhaft für die Umwelt bewerten wir Geräte, deren Akku so fest verschweißt ist, dass nicht einmal der Kunden­dienst ihn wechseln kann. Nur bei zwei Anbietern ist der Wechsel problemlos möglich, einer davon bietet an, noch bis zu sieben Jahre nach Ende der Produktion neue Akkus einzubauen und verlangt für diesen Service zwischen 20 und 30 Euro plus Porto. Die übrigen Geräte sind Elektroschrott, wenn ihr Akku kaputt geht. Dann funk­tionieren sie auch mit Kabel nicht mehr.

Reinigung per Hand oder Reinigungs­station

Regel­mäßige Pflege nach jedem Einsatz erhöht die Halt­barkeit. Alle Modelle im Test lassen sich leicht per Hand reinigen: ausklopfen, eventuell Stoppeln mit einer Bürste entfernen und abspülen. Drei Geräte des Tests verfügen über eine Reinigungs­station, die den Scher­kopf auto­matisch säubert. Die Reinigungs­flüssig­keit dafür kostet je nach Anbieter rund fünf bis acht Euro pro Kartusche.

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