Hunde-Trockenfutter im Test

Hilfe, mein Hund wird alt!

Hunde-Trockenfutter im Test - 5 von 28 sind sehr gut
Auch ein Hundeleben endet irgend­wann. Wenn der Hund alt ist, müssen Hundehalte­rinnen und Halter einiges beachten. © Getty Images / Johnny Greig

Woran Sie merken, dass Ihr Hund ins Senioren­alter kommt und wie Sie ihn unterstützen können.

Hunde-Trockenfutter im Test

  • Testergebnisse für 20 Tro­ckenfutter für aus­gewachsene Hunde 06/2021
  • Testergebnisse für 8 Tro­ckenfutter für ältere Hunde 06/2021
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Inhalt

Typische Merkmale älterer Hunde

Äußerliche Veränderungen. Die Haut wird schlaff, das Fell ergraut – oft rund um die Schnauze herum, Haare fallen vermehrt aus.

Weniger Bewegungs- und Spielfreude. Der Hund wird ruhiger und bewegt sich weniger, die Spielfreude ist nicht mehr so ausgeprägt. Die Schlafens­zeiten werden oft länger.

Verringerte geistige Fähig­keiten. Häufig lassen auch geistige Fähig­keiten nach, der Hund ist beispiels­weise nicht mehr lern­bereit oder lehnt vormals beliebte Gewohn­heiten plötzlich ab. Auch auf Kommandos reagiert er nicht mehr so gut.

Zunehmend empfindlich. Einige Hunde stören laute Geräusche, andere werden griesgrämig oder bellen öfter. Es kommt auch vor, dass Tiere ängst­lich und nervös werden oder konfus und desorientiert umher­irren. Ältere Tiere neigen oft dazu, bestimmte Bewegungen ständig zu wieder­holen.

Nach­lassende Sinne. Auch die Sinne funk­tionieren bei vielen Tieren nur noch einge­schränkt, vor allem Sehen, Hören, Riechen und Schme­cken.

Mehr Malheure. Zunehmend schaffen die Tiere es nicht, Kot und Urin bis zum nächsten Gassigehen bei sich zu behalten – so kommt es vermehrt zu „Malheuren“ in Innenräumen.

Anfäl­liger für Krankheiten. Typische Alters­krankheiten sind Erkrankungen von Gelenken, Harnwegen, Herz, Leber, Nieren oder des Skeletts. Auch Diabetes, Schwäche, Senilität oder Krebs treten öfter auf.

Schwierig­keiten beim Fressen. Die Verdauung bestimmter Nahrungs­bestand­teile, vor allem Fett, wird für das Tier beschwerlicher. Auch Zahn­probleme sind oft ein Thema, teils fallen Zähne aus.

Was Hunde­besitzer und -besitze­rinnen tun können

Öfter zu Tier­ärzten und -ärztinnen gehen. Ein älterer Hund sollte mindestens einmal im Jahr tier­ärzt­lich untersucht werden.

Beob­achten. Wer ein alterndes Tier versorgt, sollte es aufmerk­sam beob­achten: Verhält es sich noch wie früher? Könnten ihm Krankheiten zu schaffen machen? Wenn etwas Verdächtiges auffällt: möglichst bald eine Tier­arzt­praxis aufsuchen.

Regel­mäßig Wiegen. Regel­mäßiges Wiegen ist wichtig, um früh­zeitig Über- oder Unterge­wicht zu erkennen. Überge­wicht stellt ein Risiko für viele Krankheiten dar, zum Beispiel für Arthritis, Blut­hoch­druck, Diabetes, Krebs und Atemwegs­erkrankungen.

Angemessen füttern. Viele ältere Hunde benötigen weniger Energie als in früheren Jahren. Die Rationen sollten dann weniger Kalorien enthalten und die Tiere gleich­zeitig mit allen notwendigen Nähr­stoffen versorgen. Bestimmte Futterbestand­teile vertragen Seniorhunde nicht mehr im Über­maß, zum Beispiel Phosphor. Das Eiweiß muss hoch­wertig sein. Wer das Futter für sein Tier selbst zusammen­stellt, sollte auf hoch­wertige Eiweiß­lieferanten achten wie Muskel­fleisch, Milch­produkte oder gekochte Eier. Eine praktischere Alternative stellt Seniorenfutter das, von dem wir acht Produkte getestet haben.

Quelle: American Veterinary Medical Association.

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