Tipps

Trockenfrüchte machen sich in vielen Gerichten gut. Da ist es hilfreich, sich mit Rosinen, Datteln und Feigen auszukennen.

Nährwert: Empfindliche wasserlösliche Vitamine wie Vitamin C leiden unter der Dörrprozedur. Deshalb sind getrocknete Früchte keine Alternative zu frischem Obst. Aber eine gute mineralstoff- und ballaststoffreiche Ergänzung. Und eine Alternative zu Süßigkeiten. Bitte den Kaloriengehalt bedenken: 100 Gramm enthalten fast 300 Kilokalorien.

Haltbarkeit: In der Verpackung, dunkel und kühl gelagert, ist das süße, wasserarme Trockenobst etwa ein Dreivierteljahr lang haltbar. Unverpackte Feigen trocknen jedoch schnell aus. Helle Beläge auf Trockenfeigen und -datteln sind kein Schimmel, sondern auskristallisierter Zucker. Schwarze Stellen im Fruchtfleisch können jedoch Schimmel sein.

Selber trocknen: Wer einen Garten und reiche Ernte sein Eigen nennt, kann sich ein spezielles Gerät anschaffen. Für gelegentliches Trocknen tut es auch der Backofen. Faustregel: etwa 50 Grad Celsius über mehrere Stunden. Je dünner die Haut der Früchte ist, desto schneller geht es.

Feine Küche: Vor allem in der orientalischen Küche werden getrocknete Früchte vielseitig eingesetzt. Nicht nur für süßes Gebäck. Persische Reisgerichte, Lamm auf orientalische Art, asiatische Chutneys beweisen: Die intensiv süßen Früchte harmonieren bestens mit scharfer Würze.

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