Trinkwassersprudler mit Elektronik Meldung

Wasser Maxx electronic sprudelt Trinkwasser mit Elan: Dank der Elektronik bekommt jeder immer wieder den Kohlensäuregehalt, den er will. Wenig prickelnd ist allerdings der Preis.

Seinen Nachnamen trägt der Bursche nicht ohne Grund. Beim Wasser Maxx electronic macht Elektronik wahr, was die Gebrauchsanleitung verspricht. Der Trinkwassersprudler versetzt kühles Nass mit "individuell dosierbarem Kohlensäuregehalt". Anders als bei seinen Kollegen wird das Ventil des Geräts, aus dem die Kohlensäure in die Flasche gelangt, nicht rein mechanisch geöffnet. Ein zeitgesteuerter Elektromotor regelt, mit wie vielen Blubberbläschen das Wasser versetzt wird. Nach dem Einschalten wird via Pfeiltaste eine der sechs Sprudelstufen gewählt, "Start" gedrückt ­ und schon gehts los. Vage Dosierungsangaben wie "drücken, bis es zischt" bereiten kein Kopfzerbrechen mehr. Im Unterschied zu den nichtelektronischen Sprudlern lässt sich jede Prickelstärke reproduzieren, Flasche für Flasche mit gleich bleibendem Ergebnis: Zwischen 40 und 60 Liter, je nach gewählter Sprudelstärke, sind so mit dem 250-Gramm-Zylinder herzustellen.

Mit einem Extraknopf kann der Sprudelvorgang vorzeitig abgebrochen werden. Das Gerät ist einfach zu handhaben. Es überzeugt auch hinsichtlich des Flaschenmaterials und der Sicherheitsventile. Klappt man eine Plastikstütze im Gehäuse um, lässt sich eine größere Kartusche (430 Gramm) einsetzen. Ein weiteres Plus: Während stark sprudelndes Wasser bisher eher schwer herzustellen war, kann Wasser Maxx electronic es ziemlich wild auf der Zunge prickeln lassen. Kleiner Wermutstropfen: Nur zwischen Anreicherungsmenge 1 und 3 sind visuell und sensorisch deutliche Unterschiede auszumachen, die Stufen 3 bis 6 hinterlassen einen eher gleich bleibenden Eindruck auf der Zunge. Das bestätigte auch die Druckmessung. Schade außerdem: Der Gerätepreis von rund 100 Euro lässt jedes Sparschwein erzittern.

Tipps: Verwenden Sie gekühltes Wasser, denn es nimmt Kohlensäure besser auf. Informationen über die Qualität Ihres Leitungswassers gibt es beim Wasserwerk oder Gesundheitsamt.

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