Die Qualität des Trink­wassers in Deutsch­land ist weiterhin meist sehr gut. Das ist das Ergebnis des aktuellen Berichts zur Trink­wasser­qualität vom Umwelt­bundes­amt (UBA). Das UBA veröffent­licht alle drei Jahre eine Auswertung der größeren Wasser­versorger. Mikrobiologisch und chemisch ist die Wasser­qualität unver­ändert hoch. Allerdings steigt durch Massentierhaltung und über­mäßiges Düngen mit Gülle oder Mineraldünger der Nitrat­gehalt im Grund­wasser in vielen Gegenden weiter an, warnt das UBA. Zwar liegen die Mess­werte für Nitrat seit mehreren Jahren unter­halb des Grenz­werts – selbst dort, wo intensive Land­wirt­schaft betrieben wird. Dies sei jedoch kein Grund zur Entwarnung. Die Wasser­versorger reagieren, indem sie stark belastetes Grund­wasser mit unbe­lastetem Wasser mischen. Diese Aufbereitung kann Wasser aber um bis zu 50 Prozent teurer machen, so das UBA. Unterm Strich ist Wasser aus dem Hahn derzeit preis­wert: Ein Liter kostet weniger als einen Cent.

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