Trink­wasser­anschluss Meldung

Private Haus­eigentümer, die für Arbeiten an ihrem Anschluss an die öffent­liche Trink­wasser­versorgung 19 Prozent Mehr­wert­steuer bezahlt haben, können Geld zurück­verlangen. Sie müssen nur 7 Prozent bezahlen. Die Differenz müssen die Betriebe erstatten, die zu viel verlangt haben. Das entschied der Bundes­gerichts­hofs (BGH, Az. VIII ZR 253/11).

Der 7-Prozent-Satz gilt nach dem neuen BGH-Urteil nicht nur, wenn der Wasser­anschluss von der Firma gelegt wird, die auch das Trink­wasser bereit­stellt. Er gilt auch für alle Unternehmen, die Reparaturen an der Leitung ausführen.

Tipp: Erstattungen von kommunalen Eigen­betrieben müssen Sie inner­halb von drei Jahren nach dem Jahr der Rechnung geltend machen. Bei Privatfirmen kann die Verjährungs­frist kürzer sein. Anmelden sollten Sie Ihre Ansprüche in jedem Fall. Vielleicht erstattet Ihnen das Unternehmen die über­höhte Steuer aus Kulanz.

Dieser Artikel ist hilfreich. 23 Nutzer finden das hilfreich.