So haben wir getestet: Trink­wasser­proben aus 28 Orten

Die Stiftung Warentest hat zum ersten Mal Trink­wasser untersucht. Sie hat sich dabei an den Analysen orientiert, die sie regel­mäßig bei natürlichen Mineralwässern durch­führt. Im Fokus stehen kritische Stoffe – aus dem Boden, aus der Umwelt und aus den Haus­anschlüssen. Lesen Sie hier, wie die Stiftung Warentest testet.

Trink­wasser im Test

Getestet haben wir Trink­wasser aus 28 Städten und Gemeinden. Es stammt aus den Rathäusern der 6 größten Städte in Deutsch­land – Berlin, Frank­furt, Hamburg, Köln, München und Stutt­gart – sowie aus den 22 Quell­orten, aus denen die natürlichen Mineralwässer der aktuellen Mineral­wasser­unter­suchung kommen. Die Proben wurden im April und Mai 2016 genommen. Die Probenahme erfolgte anonym in den öffent­lich zugäng­lichen Toilettenräumen der Rathäuser. Es wurden an den Wasch­becken jeweils 12 Flaschen mit Wasser gemäß Probenahme-Verfahren nach DIN ISO 5667–5 gefüllt. Die Trink­wasser­proben wurden dunkel und in gekühlten Boxen ins Labor gebracht, wo die Unter­suchung unmittel­bar nach Anlieferung statt­fand.

Ober­irdische Verunreinigungen und andere kritische Stoffe

Gemäß Methode DIN 38407–36 („Bestimmung ausgewählter Pflanzen­schutz­mittel­wirk­stoffe und anderer organischer Stoffe sowie ausgewählter leicht­flüchtiger organischer Verbindungen“) prüften wir auf etwa 80 verschiedene Substanzen: darunter Pflanzen­schutz- und Arznei­mittel – einschließ­lich ihrer Abbau­produkte –, Süßstoffe sowie Röntgen­kontrast- und Korrosions­schutz­mittel. Auf leicht­flüchtige Substanzen wie Benzin­zusatz­stoffe und Trihalogen­methane wurde gemäß Methode DIN 38407–41 untersucht. Wir prüften auch auf Glyphosat und Ampa entsprechend dem Entwurf DIN ISO 16308:14–05, auf Chrom (VI) per IC-ICP-MS. Die Analyse von Antimon, Arsen, Blei, Kadmium, Kupfer, Nickel und Uran erfolgte gemäß Methode DIN EN ISO 17294/2. Nitrat wurde gemäß Methode DIN EN ISO 10304–1 (D20) bestimmt.

Gesamt­mineral­stoff­gehalte berechnet

Alle einbezogenen Trink­wasser­versorger wurden von der Stiftung Warentest vor der Veröffent­lichung über die Probenahme informiert. Sie erhielten auch die für ihr Wasser ermittelten Prüf­ergeb­nisse und einen Fragebogen. Aus den von den Wasser­versorgern zugesandten Analysedaten errechneten wir die Gesamt­mineral­stoff­gehalte.

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TestTrink­wasser im Testtest 08/2016
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