Jetzt ist es amtlich: Trinkgeld an das ­medizinische Personal in Krankenhäusern oder Kurkliniken ist eine reine ­Privatsache. Selbst wenn Patienten dort auf Anordnung des Arztes behandelt werden, können sie das Trinkgeld nicht als außergewöhnliche Belastung absetzen. Das hat das Bundesfinanzministerium mitgeteilt (BMF-Schreiben IV C 4  – S 2284  – 39/04).

Der Anlass für das Schreiben war ein Urteil des Bundesfinanzhofs, in dem dieser seine Rechtsprechung geändert hatte. Die Richter verweigerten einem Ehepaar, das im italienischen Abano zur Badekur war, den Abzug von rund 130 Euro Trinkgeld. Dem hat sich das Finanzministerium nun angeschlossen.

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