Aus Metall. Flaschen aus Edelstahl sind leicht, bruch­fest und geschmacks­neutral.

Wieder­verwend­bare Trink­flaschen sind eine nach­haltige Alternative zu Einwegplastikflaschen. Aber welche hält dicht, lässt sich gut reinigen, über­steht Stürze und ist frei von Schad­stoffen? Das haben unsere Kollegen der österrei­chischen Verbraucher­zeit­schrift Konsument untersucht. Sie prüften elf Flaschen aus Kunststoff, Metall oder Glas für Kinder und Erwachsene. Das Ergebnis fiel über­wiegend positiv aus.

Testsieger aus Glas

Zur Besten kürten die Tester die Emil Bio-Stern, die rund 19 Euro kostet. Die 400-Milliliter-Glasflasche steckt in einem schützenden Beutel, ist spül­maschinen­fest, absolut dicht und geschmacks­neutral. Nachteil: Glas ist recht schwer. Emil wiegt mit 275 Gramm doppelt so viel wie viele Modelle aus Metall oder Kunststoff.

Empfehlens­werte aus Metall

Sehr gut schnitten die Flaschen Sigg Glow Moon Dinos (400 Milliliter, 20 Euro) aus Aluminium und Klean Kanteen Classic (532 Milliliter, 28 Euro) aus Edelstahl ab. Auch das größte Modell im Test über­zeugte: Die McKinley Edelstahl­flasche fasst 750 Milliliter und kostet nur 10 Euro. Allerdings verkantet sie leicht beim Zudrehen und verbeulte im Fall­test. Danach stand sie wackelig.

Gute aus Kunststoff

Die besten Plastikflaschen waren die Tupperware EcoEasy (500 Milliliter, 12 Euro) sowie die Camelbak Eddy (400 Milliliter, 17 Euro). Aus beiden lässt sich einfach trinken, sie sind frei von Schad­stoffen, hielten aber nicht hundert­prozentig dicht.

Aus Glas. Testsieger Emil mit schützendem Beutel ist in mehreren Größen erhältlich.

Tipp: Einweg-PET-Flaschen nicht wiederbefüllen. Beim Einfüllen, Schütteln oder Knicken können sich Mikro­plastikpartikel lösen, so die österrei­chischen Tester. Den kompletten Testbe­richt finden Sie auf der Website konsument.at.

Nutzer­kommentare, die vor dem 23. Mai 2020 gepostet wurden, beziehen sich auf einen Bericht zum Trink­flaschen-Test unserer Kollegen vom Schweizer Verbrauchermagazin Saldo, den wir an gleicher Stelle veröffent­licht hatten.

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