Travelers Cheque Card von American Express Schnelltest

Angebot: Als neues Reisezahlungsmittel bietet American Express eine Travelers Cheque Card an. Es gibt sie in den Währungen Euro, US-Dollar und britisches Pfund. Sie kann vor Reiseantritt elektronisch mit bis zu 2 500 Euro auf- und im Urlaub nachgeladen werden.

Im Reiseland kann der Inhaber bei ­vielen, aber nicht allen American-­Express-Akzeptanzstellen zahlen. An weltweit 740 000 Geldautomaten kann er Bargeld bis zu 500 Euro pro Tag ­ziehen. Das kostet pro Abhebung 2,50 Euro, 3 Dollar oder 2 Pfund.

Die Karte kostet 20 Euro für drei Jahre, weitere drei Jahre kosten 5 Euro. Zu jeder Hauptkarte gibt es maximal drei Zusatzkarten – etwa für Familienangehörige, die mindestens 16 Jahre alt sind.

Vorteil: Die Travelers Cheque Card ist so sicher wie ein Papierreisescheck, aber mit weniger Aufwand verbunden. Die Karte kann unterwegs online oder per Telefon aufgeladen werden.

Nachteil: Die Karte gibt es nur in drei Währungen. Jede Karte kann nur mit einer Währung geladen werden. Hebt der Kunde in einer anderen Währung als der Kartenwährung Geld ab oder bezahlt, werden 4 Prozent Gebühr fällig. Für das Aufladen von Karten in Pfund oder Dollar wird eine Gebühr von 3 Prozent berechnet.

Für die Karte gibt es weniger Geldautomaten und Akzeptanzstellen im Handel als für die Karten von Visa und Mastercard. Bei Kartenkündigung wird eine Auszahlungsgebühr fällig. Für Karten in Euro beträgt diese 12 Euro.

Fazit: Die Travelers Cheque Card ist teuer und überflüssig. Sie ist keine sinnvolle Alternative zu den herkömmlichen Reisezahlungsmitteln. Kreditkarten von Visa und Mastercard werden häufiger akzeptiert, Papierreisechecks gibt es in deutlich mehr Währungen. Geldabheben ist mit der Postbank Sparcard günstiger.

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