Fett macht fett – und manche Fette machen noch fetter. Das legt ein Tierversuch an der amerikanischen Wake Forest University nahe. Zwei Affengruppen erhielten die gleiche Kalorienmenge, deutlich dicker wurden nur die, die etwa acht Prozent ihrer Kalorien in Form von Transfettsäuren verfutterten. So viel nehmen auch viele Amerikaner täglich zu sich. Im Laufe von fünf Jahren legten die Affen gut sieben Prozent Fett zu, und das hauptsächlich am Bauch, was beim Menschen als besonders ungünstig gilt. Anders als in den USA werden Transfettsäuren hierzulande meist in unkritischen Mengen aufge­nommen. Risikogruppen sind aber gerade Kinder und Jugendliche, weil diese Fettsäuren, die beim Härten flüssiger Pflanzenöle entstehen, oft in typischer Kinderkost stecken (Fastfood, Frittiertes, süßes Gebäck). Aber auch viele Fertigprodukte sind betroffen.

Tipp: Achten Sie auf die Zutatenliste: „Pflanzenfett, teilweise gehärtet“ deutet auf Transfettsäuren hin.

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