Transfettsäuren Meldung

In Pommes frites stecken oft gehärtete Fette und Transfettsäuren.

In Fastfood und Fertiggerichten stecken meist viele Transfettsäuren. Sie können Herz und Kreislauf schaden. In den USA muss deshalb jetzt der Gehalt deklariert werden.

Transfettsäuren entstehen beim Härten flüssiger Pflanzenöle, zum Beispiel bei der Herstellung von Margarine. Aber auch, wenn Öle beim Frittieren extrem hoch und wiederholt erhitzt werden. Transfettsäuren erhöhen den Cholesterinspiegel und dabei vor allem die ungünstige LDL-Fraktion. Längerfristig begünstigen sie so das Entstehen von Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen.

Risikogruppen. In Deutschland liegt die Aufnahme – anders als in den USA – meist im unkritischen Bereich. Margarine hat hierzulande meist nur einen geringen

Gehalt an Transfettsäuren. Kinder und Jugendliche sind allerdings eine Risikogruppe. Wie überhaupt alle, die regelmäßig und reichlich zu Knabbersnacks, Popcorn, Kartoffelchips und Billiggebäck greifen, zu Nuss-Nougat-Aufstrichen, Pom­­­­mes frites und überhaupt zu frittiertem Fastfood. Für all diese Produkte werden häufig gehärtete Fette verwendet.

Tipp. Meiden Sie Lebensmittel, in deren Zutatenverzeichnis „Pflanzenfett, gehärtet“ oder „teilweise gehärtet“ aufgelistet ist. Denn das weist darauf hin, dass Transfettsäuren enthalten sind.

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