Tipps

Train-the-Trainer-Kurse im Test Test

Planung: Ein Train-the-Trainer-Lehr­gang nimmt viel Zeit in Anspruch. Die Kurse im Test fanden in der Regel in mehreren Blöcken von bis zu vier Tagen statt. In dieser Zeit können Sie nicht Ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen. Über­legen Sie sich, wie Sie das organisieren wollen.

Zusatz­aufwand: Kalkulieren Sie in Ihre Planung nicht nur Zeit für die Kurs­tage ein, sondern auch für die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, für Haus­arbeiten und für die Prüfungs­vorbereitung.

Gruppen­größe: Erkundigen Sie sich vorab beim Anbieter, wie viele Personen am Kurs teilnehmen. Optimal sind zwischen 8 und 14. So ist die Gruppe groß genug, dass Übungen mit wechselnden Personen möglich sind, und klein genug, dass die Dozenten die Bedürf­nisse jedes Einzelnen berück­sichtigen können.

Verbands­mitgliedschaft: Über­legen Sie bereits vorab, ob Sie später Mitglied in einem Verband für Trainer werden wollen – und wenn ja, in welchem. Eine Mitgliedschaft bietet Vorteile wie Unterstüt­zung bei der Selbst­vermarktung oder fachlichen Austausch, wird aber manchmal nur gewährt, wenn der Kandidat bestimmte Kriterien erfüllt und zum Beispiel einen Trainer-Lehr­gang von einer gewissen Dauer absol­viert hat.

Kurs­kosten: Train-the-Trainer-Qualifizierungen kosten oft mehrere tausend Euro. Erkundigen Sie sich beim Anbieter, ob es Rabatte oder Fördermöglich­keiten gibt oder ob Ratenzah­lungen möglich sind.

Zusatz­kosten: Fragen Sie beim Anbieter nach, ob über die Kurs­gebühren hinaus Kosten anfallen, zum Beispiel für die Prüfung. Falls Sie kein Bildungs­institut an Ihrem Wohn­ort finden, kalkulieren Sie auch Kosten für Reisen zum Kursort, für die Unterkunft und Verpflegung in Ihre Rechnung mit ein. Freiberufliche Trainer sollten auch den Verdienst­ausfall an Kurs­tagen mit bedenken.

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