Check­liste: Was ein guter Kurs bieten sollte

Train-the-Trainer-Kurse im Test Test
  • Konzeption. Ein guter Kurs vermittelt etwa, wie man ein Seminar konzipiert, Inhalte auswählt und aufbereitet, Lernziele definiert und eine sinn­volle Dramaturgie entwickelt.
  • Werk­zeugkoffer. Der Kurs sollte Techniken und Methoden vermitteln, die Trainer beherr­schen müssen, etwa wie man Gruppen­arbeiten und Rollenspiele anleitet.
  • Rolle. Ein guter Kurs regt die Teilnehmer zum Nach­denken über ihr berufliches Selbst­verständnis an und hilft ihnen dabei, sich ihrer Rolle als Trainer bewusst zu werden.
  • Lern­psychologie. Angehende Trainer müssen wissen, wie Erwachsene lernen. Deshalb sollten psycho­logische Grund­kennt­nisse zum Lernen Thema sein.
  • Situationen. Wie steigt man in ein Seminar ein? Was tun, wenn die Stimmung im Kurs kippt? Die Teilnehmer sollten den Umgang mit verschiedenen Situationen lernen.
  • Lern­stand. Gute Trainer über­prüfen regel­mäßig die Lern­fort­schritte der Teilnehmer. Der Kurs sollte erwachsenengerechte Methoden vorstellen, die nichts mit angst­machenden Tests zu tun haben.
  • Kultur. Wie stärkt man das Wir-Gefühl in der Gruppe? Wie sorgt man für gute Stimmung? Auch Fragen der Seminarkultur sollte ein guter Train-the-Trainer-Kurs behandeln.
  • Praxis. In einem guten Kurs wird viel geübt. Die Teilnehmer sollten sich in der Rolle des Trainers ausprobieren können, Erfahrungen mit verschiedenen Methoden, Techniken, Medien und Situationen sammeln und diese im Kurs reflektieren.

Eine ausführ­liche Liste der Gütekriterien finden Sie im Infodokument Train-the-Trainer-Kurse.

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