Die Zinsen klettern. Selbst für täglich verfügbare Anlagen können Sparer wieder über 4 Prozent einstreichen. Und es scheint noch Luft für weitere Zinsanhebungen zu sein. Wer darauf setzt, sollte sein Geld jetzt variabel anlegen. Tagesgeldkonten sind da erste Wahl. Bei ihnen kann der Kunde täglich über sein Geld verfügen. Viele Banken werben aber mit Lockangeboten: Der Zins gilt nur für eine bestimmte Zeit, beispielsweise die ersten drei Monate. Oder es gilt eine Zinstreppe, bei der ab bestimmten Beträgen ein höherer Zins gezahlt wird – aber nicht für den gesamten Betrag, sondern nur für den Anteil, der die Mindestsumme überschreitet. Weil wir das für unseriös halten, sind solche Angebote in der Tabelle nicht berücksichtigt. Auch Kredit- und Kundenkarten mit Guthabenzins sind nicht berücksichtigt. Außerdem werden nur Angebote ohne weitere laufende Kosten wie Kontoführungsgebühren oder Porto vorgestellt. Ist der Effektivzins höher als der Nominalzins, heißt das, die Bank schreibt die Zinsen vierteljährlich oder monatlich gut.

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