Für viele Sparer mit einem hohen Steuersatz werden festverzinsliche Wertpapiere ab 2009 attraktiver: Für die Zinsen zahlen sie dann nicht mehr den persönlichen Grenzsteuersatz – er liegt heute bei jedem vierten Steuerzahler über 30 Prozent –, sondern maximal 25 Prozent Abgeltungsteuer, plus Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer. Da lohnt es sich, Zinseinnahmen auf 2009 oder später zu verlagern, wenn der Sparerpauschbetrag von 801 Euro (Ehepaare: 1 602 Euro) ausgeschöpft ist. Die Tabelle „Top Ten“ zeigt gute Zinsangebote für Laufzeiten von mehr als 12 bis unter 24 Monaten, bei denen die Zinsen erst am Ende ausgezahlt werden. Ausführliche Informationen finden Sie im Test Zinsanlagen. Übrigens: Ab 2009 gekaufte Aktien verlieren steuerlich an Attraktivität, weil Kursgewinne dann steuerpflichtig sind. Bisher sind sie steuerfrei, wenn die Papiere mindestens ein Jahr im Depot lagen.

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