Wer Pflege braucht, wird oft zum Sozialfall. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung reicht nicht. Private Zusatzversicherungen springen in die Lücke. Es gibt sie in zwei Varianten:

Tagegeld: Diese Police zahlt einen festen monatlichen Geldbetrag. Die volle Summe gibt es meist erst in Pflegestufe III. Einige Tarife zahlen bei Heimunterbringung mehr als bei häuslicher Pflege. Ansonsten spielt es keine Rolle, wo oder von wem gepflegt wird: Das Geld steht zur Verfügung. Pflegebedürftige können es auch verwenden, um zum Beispiel Helfer zu bezahlen, die sie beim Spaziergang begleiten oder den Hund ausführen.

Pflegekosten: Diese Zusatzversicherung finanziert nur nachgewiesene Pflegekosten, und auch nur Leistungen aus dem Katalog der gesetzlichen Pflegeversicherung – nicht also Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Heim oder Hilfen wie Vorlesen. Und sie zahlt deutlich weniger, wenn der Pflegebedürftige sich zu Hause von Angehörigen versorgen lässt.

Die Tabelle „Pflegezusatz-Versicherung“ zeigt günstige Angebote für beide Varianten. Sie übernehmen die vollen Restkosten des Pflegeheims nach Abzug der gesetzlichen Pflegeversicherung.

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