Invaliditätsversicherungen für Kinder gibt es erst seit Mitte der 90er Jahre. Bis dahin konnten Eltern ihre Kinder nur gegen Unfälle versichern. Aber gegen die Gefahr, aufgrund einer Krankheit lebenslang nicht arbeiten zu können, gab es keinen Schutz. Auch die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur eine Minirente, wenn der Unfall in Schule oder Kindergarten, auf dem Weg dorthin oder zurück passierte.

Ansonsten bleibt den Opfern meist nur die Sozialhilfe. Deshalb empfiehlt es sich, für Kinder mit einer Invaliditätsversicherung vorzusorgen, auch wenn sie teuer ist. Sie leistet entweder eine einmalige Kapitalzahlung, eine lebenslange monatliche Rente oder eine Kombination aus beidem.

Bei der Einmalzahlung sieht unser Modell eine Summe von 100 000 Euro vor, bei der Rente 1 000 Euro monatlich. Bei der Kombilösung sind es 1 000 Euro Rente und eine Einmalzahlung in unterschiedlicher Höhe.

Policen mit Einmalzahlung sind zwar günstiger, aber: 100 000 Euro zu 5 Prozent Zins angelegt, ergäben bei 2,5 Prozent jährlichem Inflationsausgleich nur eine anfängliche Monatsrente von 266 Euro.

Tipp: Policen mit lebenslanger Rente sollten eine Dynamik zum Inflationsausgleich enthalten.

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