Konservative Sparer, die sicherheitsorientiert sind und sich nicht viel um ihr Spargeld kümmern wollen, wählen häufig fest verzinsliche Geldanlagen wie zum Beispiel Sparbriefe. Da ist das Geld auf Jahre hinaus festgelegt, es bringt sichere Zinsen, das Risiko geht gegen null – abgesehen davon, dass der Sparer riskiert, anderswo noch bessere Zinsen kassieren zu können. Denn die Festlegung für die nächsten Jahre bedeutet, dass er nicht vorzeitig über das Geld verfügen kann. Sollten die Zinsen am Kapitalmarkt steigen, gäbe es bald rentierlichere Angebote. Wer darauf spe­kuliert, sollte Einmalanlagen höchstens mit einer Laufzeit von ein oder zwei Jahren wählen oder sich gleich für eine täglich ver­fügbare Geldanlage entscheiden: Die besten Tagesgeldangebote liegen derzeit auch schon bei gut 3,5 Prozent.

Wer hingegen an weitere Zinsanhebungen nicht so recht glauben mag, kann mit diesen Einmalanlagen bei fünf Jahren Laufzeit schon 4,5 Prozent kassieren. Aus 1 000 Euro werden dann – bei regelmäßiger Wiederanlage der Zinsen – 1 246,18 Euro.

Dieser Artikel ist hilfreich. 527 Nutzer finden das hilfreich.