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Die Deutschen legen wieder mehr Wert auf Sicherheit. Mit den Börsenabstürzen stieg ihr Interesse am risikolosen Sparen. Ein Bausparvertrag lohnt sich als Geldanlage mit staatlichen Prämien und Zulagen auch für all jene, die gar nicht bauen und sich auch keine Immobilie kaufen wollen. Wer Anspruch auf die Bausparförderung hat und das Geld mindestens sieben Jahre an­spart, kann auf eine sichere Rendite von bis zu knapp 7 Prozent kommen. Solche Werte lassen sich zurzeit mit keiner anderen risikolosen Geldanlage erzielen.

  • 10 Prozent Wohnungsbauprämie vom Staat auf bis zu 512 Euro (Ehepaare 1 024 Euro) jährlicher Sparleistung erhält, wer ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von bis zu 25 600 Euro hat (Ehepaare 51 200 Euro). Mit der Kinderzahl darf auch das Bruttoeinkommen steigen.
  • Und Arbeitnehmer, die sich von ihrem Chef vermögenswirksame Leistungen bis zu 480 Euro im Jahr auf ein Bausparkonto überweisen lassen, können vom Finanzamt auch noch eine Arbeitnehmersparzulage von 10 Prozent kassieren. Die Einkommensgrenze für diese Zulage ist deutlich niedriger als für die Wohnungsbauprämie (Singles: 17 900 Euro, Ehepaare: 35 800 Euro im Jahr).

Hohe Renditen erzielen die Sparer aber nur mit einem Vertrag, der auf ihre individuelle Förderung zugeschnitten ist. Und dann zählen nur noch hohe Sparzinsen und geringe Abschlussgebühren. Die Bedingungen für das Bauspardarlehen müssen Renditesparer dagegen gar nicht interessieren.

Die Tabelle zeigt die besten Bauspartarife für das Renditesparen. Sie basiert auf einer Untersuchung der Stiftung Warentest, veröffentlicht in Finanztest 12/02. Dafür wurden die Renditen am Beispiel eines verheirateten Arbeitnehmers berechnet. Annähernd die gleichen Ergebnisse gibt es aber auch in anderen Fällen. In Finanztest werden die Bedingungen zur Vertragsoptimierung erläutert.

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