Ton­erde Traditioneller Wirk­stoff aufgefrischt

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Ton­erde - Traditioneller Wirk­stoff aufgefrischt
Fett weg. Ton­erde soll Kopf­haut­fett binden. © YourPhotoToday / allover/ MEV, iStockphoto

„Befreit das Haar sanft von Fett“, gegen „fettigen Ansatz“ oder zur „Tiefen­reinigung“: Der Klassiker Ton­erde ist zurück – nicht nur in Cremes und Masken, sondern auch in Duschgel und Shampoo. In den Inhalts­stoff­listen heißt die Ton­erde oft Kaolin, Montmorillonite oder Argilla. Ton­erde stammt aus der letzten Eiszeit und wird aus Löss gewonnen, einem mineral­stoff­reichen Boden. Für Kosmetika wird sie extra gereinigt und stark erhitzt. Das Plus der feinen Partikel: Ihre Riesen­oberfläche saugt Fett auf. Schon in der Antike pflegten Ägypter und Griechen Haar und Haut damit. Moderne Wissenschaftler bescheinigen Ton­erde eine austrock­nende, reinigende, leicht antibakterielle Wirkung. Die Volks­medizin empfiehlt Heil­erde – das ist verzehr­fähige Ton­erde – bei Magen-Darm-Leiden. In Pulver- oder Kapselform wird sie etwa als „mild wirkendes Arznei­mittel“ gegen Durch­fall und Sodbrennen in Apotheken und Drogerien rezept­frei verkauft.

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