Tomatenpflanzen Meldung

Kalorienarm aus eigenem Anbau.

Nach den Eisheiligen beginnt die Pflanzzeit für Tomaten. Veredelte Sorten sind gefragt.

Sortenvielfalt. Die Auswahl an Kirsch- oder Fleischtomaten ist enorm. Freizeitgärtner bevorzugen veredelte Pflanzen wie Vitella. Die wachsen schneller, sind widerstandsfähiger, ertragreicher und länger zu ernten. Einen Überblick über die Sortenvielfalt bietet zum Beispiel die Bayerische Gartenakademie unter www.lwg.bayern.de.

Standort. Ende Mai, nach den Eisheiligen kommen Jungpflanzen vom Gewächshaus ins Freie. Dann ist mit Frost nicht mehr zu rechnen. Ob Beet oder Balkon: Der Standort muss sonnig, wind- und regengeschützt sein. Feuchtes Blattwerk beschleunigt Kraut- und Braunfäule. Ein einfaches Dach aus Folie oder Glas schützt.

Nährstoffe. Beim Auspflanzen Boden lockern und gut düngen, tief einpflanzen, regelmäßig gießen. Erde nie austrocknen lassen. Mit einer Abdeckung aus Stroh bleibt sie gleichmäßig feucht. Um den hohen Phosphor- und Stickstoffbedarf von Tomaten zu decken, muss die Erde nährstoffhaltig sein. Regelmäßiges Düngen, zum Beispiel mit organischem Horndünger, gleicht den Mangel aus.

Kompost. Erde aus dem eigenen Komposter ist eine bewährte Alternative zu Dünger und Erde aus dem Laden. Der hohe Humusgehalt macht Kompost zum idealen Nährstofflieferanten. Gute Komposter für Selbstversorger gibt es ab 40 Euro (test 4/04: Gartenkomposter). Beim Kauf von Kompost aus Kompostieranlagen auf das „Gütezeichen Kompost“ achten.

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