Tomatensorten: Sommerhit

Sonnengereift sind sie natürlich am besten. Aber sonst ist der Geschmack vor allem eine Frage der Sorte.

Sorten. Man kennt über 1 500 Tomatensorten. Sie müssen beileibe nicht rot und rund sein. Es gibt sie auch weiß, violett oder gelbgrün mit dunkelgrünen Streifen. Beliebt (und überwiegend im Test vertreten) sind die leicht duftenden Strauchtomaten, die an einer Rispe sitzen. Das sind neuere Züchtungen, die relativ langlebig sind. Ein paar Wochen können sie schon schaffen.

Anbau. Von der Sorte abgesehen, hängt der Geschmack vor allem von den An­baubedingungen wie Nährstoffen, Temperatur und Reifegrad bei der Ernte ab.

Geschmack. Ob man zwischen Treibhaus, Freiland und Bio einen Unterschied schmeckt, ist umstritten. Oft gilt: Je kleiner, desto intensiver der Geschmack. Zum Beispiel bei den kleinen Cherry- und den etwas größeren Cocktailtomaten.

Lagerung. Beste Voraussetzung zum Nachreifen ist Zimmertempera­tur. Ob hell oder dunkel – fürs appetitliche Erröten ist das egal. Lagerung im Kühlschrank bekommt Tomaten nicht. Dort können sie glasig werden, Geschmackseinbußen sind programmiert.

Grüne Tomaten. Sie enthalten das giftige, hitzestabile Solanin. Doch keine Angst: Für eine Vergiftung sind die Mengen in leicht grünen Tomaten zu gering. Selbst Konfitüre aus ganz grünen Tomaten ist deshalb kein Problem – wenn man nicht mehr als sonst bei normaler Konfitüre zulangt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1299 Nutzer finden das hilfreich.