Togal Classic Ein alter Bekannter geht

0
Togal Classic - Ein alter Bekannter geht

Ein lang­jähriger „Testfall“ verschwand Anfang 2011 vom Markt: Togal Classic. 1986 war das Schmerz­mittel, damals nur Togal genannt, beim ersten Medikamententest der Stiftung Warentest dabei – mit schlechtem Urteil. Denn neben dem Wirk­stoff Acetylsalicylsäure enthielt es eine Lithium- und eine Chinin­verbindung, und beide ergeben zur Schmerz­therapie keinen Sinn. Der Hersteller klagte beim Land­gericht in München. Doch das gab der Stiftung recht, da sie Togal nach plausiblen Kriterien geprüft und die Bewertung wissenschaftlich begründet habe. Mit dieser Methodik arbeiten wir bis heute. Über 9 000 häufig verordnete und rezept­frei gekaufte Arznei­mittel haben wir schon mit Blick auf Nutzen und Risiken begut­achtet. Die Bewertungen finden sich im Handbuch Medikamente, im Handbuch Rezeptfreie Medikamente und in unserer Daten­bank „Medikamente im Test“. Dort können Sie nach Produkt­namen oder Artikel­nummer suchen, nach rezept­freien und rezept­pflichtigen Präparaten unterscheiden und sich Mittel für bestimmte Anwendungs­bereiche anzeigen lassen. Und übrigens hat sich am schlechten Urteil für Togal Classic bis zuletzt nichts geändert.

0

Mehr zum Thema

  • Was hilft gegen Kater? Tipps bei Kopf­schmerzen nach Alkohol­konsum

    - Geburts­tag, Weih­nachten, Silvester: Auf Feiern gehört für viele Alkohol dazu. Doch nach dem Rausch kommt oft der Kopf­schmerz. Wir sagen, was gegen Kater hilft.

  • Schmerz­mittel im Test Diese Medikamente helfen – mit und ohne Rezept

    - Die Auswahl an rezept­freien und verschreibungs­pflichtigen Schmerz­mitteln ist groß. Viele sind laut Bewertung der Stiftung Warentest geeignet. Doch gilt es, einige...

  • Medikamente im Test Ibuprofen oder Paracetamol für unter Zweijäh­rige

    - Hat ein Kleinkind Fieber oder Schmerzen, lindern Paracetamol und Ibuprofen die Symptome wirk­sam und sicher. Eine Studie zeigt nun beide Wirk­stoffe im direkten Vergleich.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.