Kommentar: Butter­toast

Einer ragt heraus. Nur ein Butter­toast ist sehr gut in Aussehen, Geruch, Mund­gefühl und Geschmack – der Golden Toast Butter­toast. Er ist fehler­frei, riecht und schmeckt aromatisch und wirkt durch seine sehr leicht feuchte Krume auch frisch. Die meisten anderen Butter­toasts rochen dagegen am Ende der Mindest­halt­barkeit nicht mehr ganz frisch oder sogar leicht alt. Der Mühlen­gold Butter­toast von Aldi (Süd) schmeckte sogar getoastet leicht alt.

Fett- und Kalorien­gehalt ähnlich. Mit 3,8 bis 4,4 Gramm Fett und 255 bis 265 Kilokalorien pro 100 Gramm (4 Scheiben) unterscheiden sich die Butter­toasts kaum. Sie enthalten etwa 2,8 Prozent Butterr­einfett, was umge­rechnet 3,4 Prozent Butter entspricht. Das Back­haus verarbeitet als Einziger Butter. Insgesamt ist sein Biotoast aber nur befriedigend, auch wegen einer unvoll­ständigen Zutaten­liste. Positiv: sein für Butter­toast hoher Ballast­stoff­gehalt.

Nur einer ohne Zusatz­stoffe. Fast alle Butter­toasts enthalten zumindest einen Zusatz­stoff: Natrium­diacetat, auch als E 262b aufgeführt. Die Anbieter weisen dieses Salz der Essig­säure als Säure­regulator aus, es wirkt aber auch konservierend. Der Bioweizenbutter­toast von Das Back­haus kommt als Einziger ohne Zusatz­stoffe aus und ist mit 30 Tagen trotzdem am längsten halt­bar. Die Säure reguliert der Biohersteller mit Acerolakirschsaftpulver.

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