Hier finden Sie monatlich einen Tipp zum Thema Foto/Video für Anfänger.

Wollten Sie ein Tier groß ins Bild bringen, doch auf dem Foto ist es nur mit der Lupe zu finden? Schuld war die Brennweite des Objektivs: Sie ist bei weit entferntem Objekt und dünner Linse der Abstand zwischen Linse und Film. Dabei dient sie bei fester Bildgröße (hier: Kleinbildfilm) als Maß für den erfassten Bildwinkel.

Kurze Brennweite (Foto 1): Sie bietet einen großen Bildwinkel, aber kleine Details. Solche „Weitwinkelobjektive“ haben Brennweiten zwischen 18 und 35 Millimeter. Geeignet für Aufnahmen von großen Gruppen in kleinen Räumen oder Gebäudefotos.

Normale Brennweite (Foto 2): Im Foto liefert sie den Bildeindruck des menschlichen Auges. „Normalobjektive“ mit Brennweiten von rund 50 Millimetern sind preisgünstige Allrounder. Oft sind sie sehr lichtstark, stoßen bei Spezialeinsätzen aber an Grenzen.

Lange Brennweite (Foto 3): Führt zu einem kleinen Bildwinkel, holt weit entfernte Objekte nah heran. Als „lang“ gelten Brennweiten ab 80 Millimetern. Bis 100 Millimeter sind sie optimal für Porträts, ab 135 Millimetern spricht man vom „Teleobjektiv“. Starke Teleobjektive ab 250 Millimeter Brennweite sind ideal, um Einzelheiten aus großer Entfernung heranzuholen, etwa auf Safaris.

Tipp: Bei einem Zoomobjektiv können Sie verschiedene Brennweiten einstellen. Diese machen dann viele Bildausschnitte möglich.

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