Tipps für Fotoeinsteiger Meldung

Zu dunkel im Gegenlicht,

Hier finden Sie monatlich einen Tipp zum Thema Foto/Video nicht nur für Anfänger.

Das Porträt im Gegenlicht oder das sonnenbeschienene Gesicht vor dunklem Hintergrund – an beiden Fotomotiven scheitert die Belichtungsautomatik etlicher Kameras. Im ersten Fall wird das Gesicht zu dunkel, weil die Kamera um den Kopf herum viel Licht „sieht“ und daraufhin die Blende verkleinert. Im zweiten Fall sorgt der dunkle Hintergrund für zu starke Belichtung – das Gesicht überstrahlt.

Stellrad schafft Abhilfe

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... da hilft eine Belichtungskorrektur um zwei Blendenstufen.

Abhilfe schafft die manuelle Belichtungskorrektur, die in viele herkömmliche Filmkameras und fast alle Digitalkameras eingebaut ist – entweder als Rädchen, beispielsweise mit einer Beschriftung (+2, +1, 0, –1, –2) oder als Tasten mit einer Anzeige auf dem Display. Die Ziffern stehen für Blendenstufen, durch die das Objektiv mehr oder weniger geöffnet wird. Im Gegenlicht braucht das Gesicht mehr Licht – also wird in Richtung „Plus“ verstellt. Ist das Motiv hell, dreht man gegen „Minus“. Wie stark korrigiert wird, hängt vom Kontrast zwischen Hell und Dunkel ab. Im Zweifel hilft eine Belichtungsreihe, das richtige Maß zu finden.

Tipp:

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Das Stellrad auf „+2“ drehen und fertig.

Viele Analogkameras haben keine Belichtungskorrektur. Ist die Filmempfindlichkeit einstellbar, funktioniert das auch darüber. Für hellere Bilder wird die Empfindlichkeit reduziert, zum Beispiel von 400 auf 100 ASA, für dunklere Bilder erhöht (von 200 auf 800 ASA) Aber: Zurückstellen nicht vergessen.

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