Tipps

Günstiger: Timesharing ist in der Regel keine lohnende finanzielle Investition. Meist ist es günstiger, eine Ferienwohnung zu mieten oder Pauschalreisen zu buchen. Da kann der Urlauber auch Schnäppchen nutzen.

Drückerkolonnen: Vorsicht vor Gewinnspielen oder Umfragen im Reiseland. Auch wenn ein Gewinn oder eine Belohnung fürs Mitmachen felsenfest versprochen wird, endet das Ganze in Verkaufsveranstaltungen.

Unterschrift: Nichts vor Ort unterschreiben, auch keine Absichtserklärung. Selbst wenn das Angebot verlockend klingt und mit einmaligen Preisnachlässen geworben wird: Ein seriöser Verkäufer wird Ihnen Zeit geben, die Sache zuhause in Deutschland in Ruhe zu prüfen.

Oasen: Finger weg, wenn der Anbieter seinen Geschäftssitz in Steueroasen hat wie zum Beispiel der Isle of Man oder Gibraltar.

Punkte: Die Alternative zu Timesharing-Angeboten, die mit Wohnpunkten funktionieren, ist das konventionelle Mieten einer Ferienwohnung. Es lohnt, die Preise zu vergleichen.

Kosten: Die wahren Kosten werden im Verkaufsgespräch oft verschleiert. Neben dem Zinsverlust für das Kapital, das Sie aufbringen müssen, kommen Clubbeiträge, Tauschgebühren, Ausgleichszahlungen und anderes hinzu.

Eigentum: Timesharing-Käufer werden in der Regel gar nicht Eigentümer, sondern Mitglieder eines Clubs, der die Anlage betreibt.

Rabatt: Eine beliebte Abzockmasche sind Rabattclubs, die gegen eine hohe Gebühr angebliche Preisnachlässe versprechen.

Wiederverkauf: Wer einmal Wohnrechte kauft, wird sie kaum wieder los. Selbst wenn eine Rücknahme angeboten wird, ist das meist mit deutlichen Verlusten verbunden.

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