Bei hoch­sommerlichen Temperaturen wird das Auto schnell zur Hitzefalle.

Hundehalter, die ihren Vier­beiner bei sommerlichen Temperaturen ohne ausreichende Wasser­versorgung im Auto zurück­lassen, riskieren eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tier­schutz­gesetz. Das Amts­gericht München hat erst kürzlich eine Frau zu einem Bußgeld von 200 Euro verdonnert (Az.1115 OWI 236 Js 193231/17).

Gericht: Halterin hat dem Tier „erhebliche Leiden“ zugefügt

Die Hundehalterin hatte das Tier für mehrere Stunden allein im Pkw zurück­gelassen und eine Auto­scheibe etwa fünf Zenti­meter weit geöffnet. Dem Hund stand bei Temperaturen von 25 Grad im Schatten kein Wasser zu Verfügung. Die Halterin hatte ihrem Rott­weiler-Doggen-Misch­ling so „erhebliche Leiden“ zugefügt, urteilten die Richter. Bei der Bemessung des Bußgelds berück­sichtigten die Richter, dass eine Wieder­holung unwahr­scheinlich ist. Die Halterin hat sich inzwischen von dem Hund getrennt und ihn ins Tierheim Hof gegeben.

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