Bricht ein Pony aus und verursacht einen Unfall, muss der Besitzer oder die Tierhalterhaftpflichtversicherung den Schaden bezahlen. Einem Autofahrer, der bei Nacht mit einem Pony zusammengestoßen war und seither querschnittsgelähmt ist, sprach das Oberlandesgericht Schleswig rund 330 000 Euro Schmerzensgeld zu (Az. 7 U 168/03).

Der Autofahrer sei mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs gewesen, so das Gericht.

Dem Besitzer des Tieres warf es vor, die Pferdekoppel nicht „hütesicher“ eingezäunt zu haben. Der Zaun müsse stabil, ausbruchsicher und für die Pferde respekteinflößend sein. Eine Höhe von 90 Zentimetern reiche dafür nicht aus.

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