Bissig wird teuer

Für gefährliche Hunde ist in vielen Bundesländern die Versicherung Pflicht.

In den meisten Teilen Deutschlands ist für gefährliche Hunde inzwischen eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt machen noch eine Ausnahme. Für Hundebesitzer kann die Pflicht zum Problem werden, denn viele Versicherer lehnen gefährliche Hunde ab oder entscheiden nur individuell.

Teilweise werden ganze Hunderassen ausgeschlossen, immer häufiger auch Rottweiler, obwohl sie nicht zu den klassischen Kampfhunden zählen. In unserem Test gaben folgende  Anbieter explizit an, dass sie diese Rasse nicht versichern: Deutscher Ring, Europa, Haftpflichtkasse Darmstadt, Karstadt Quelle, ÖSA und Schweizer National.

Quer durch die Republik

Länder und Gemeinden machen den Hundebesitzern auch ganz unterschiedliche Auflagen, wie sie ihr Tier halten müssen. Die Haltung eines Rottweilers ist in Bayern nur erlaubt, wenn er einen Wesenstest bestanden hat. In Thüringen darf der Hund frei herumlaufen. In Hamburg muss der Rottweiler nicht nur versichert sein, sondern auch Microchip und Maulkorb tragen sowie an der Leine laufen.

Für Reisende sind die Auflagen nicht ganz so streng. Ein Anruf beim Ordnungsamt des Urlaubsortes klärt, was zu beachten ist. Tipp. Gesetze und Verordnungen finden Sie unter www.finanztest.de/HundundRecht.

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