Tiere im Auto Erst gurten, dann starten

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Wenn Bello während der Fahrt im Auto herumspringt, können die Folgen fatal sein: Herrchen verreißt den Lenker, es kracht und zu allem Übel will dann die Kaskoversicherung auch nicht bezahlen. Das Argument der Versicherung: grob fahrlässiges Verhalten des Fahrzeugführers. Vor Gericht hat Herrchen dann schlechte Karten (OLG Nürnberg, Aktenzeichen: 8 U 1482/93).

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Hunde oder andere Haustiere im Auto so untergebracht sein, dass sie dem Fahrer nicht in die Quere kommen können. Für diesen Zweck gibt es Schutzgitter oder -netze. Als Alternative bieten sich auch spezielle Sicherheitsgurte aus der Zoohandlung an. Der angegurtete Waldi sollte aber nicht den Beifahrer geben, sondern auf der Rückbank Platz machen. An die Bewegungseinschränkung gewöhnen sich die Vierbeiner in der Regel schnell.

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