Tipps

  • Nicht vorher auftauen: Garen Sie tiefgekühlten Spinat direkt in Topf oder Mikrowelle. Langsames Auftauen könnte Keime wachsen lassen.
  • Zwei Minuten hoch erhitzen: Erhitzen Sie den Spinat mindestens zwei Minuten lang auf 70 Grad, um gefährliche Keime abzutöten.
  • Nicht warm halten: Bleibt Spinat länger warm, verwandeln Bakterien vorhandenes Nitrat in Nitrit. Dieses kann den Sauerstofftransport im Blut behindern und auch zu krebserzeugenden Nitrosaminen führen.
  • Reste sorgfältig verwenden: Spi­nat­reste gehören sofort in den Kühlschrank. Rasches Aufwärmen mindert die Nitritbildung. Kinder bis drei Jahre sollten vorsichtshalber keinen aufgewärmten Spinat bekommen.
  • Kein Spinat für Babys: Geben Sie Babys unter 6 Monaten keinen Spinat. Danach empfiehlt sich Säuglingsnahrung aus dem Glas, weil der Spinat darin besonders strengen Anfor­derungen genügen muss ­– auch im Hinblick auf Nitrat und Nitrit.
  • Spinat einkaufen: Die Tiefkühltruhe sollte nicht vereist sein, die Ware die rote Stapelmarke nicht überragen.
  • Nicht zu lange lagern: Spinat ist tiefgefroren bis zu 24 Monate haltbar. Nach fünf Monaten verliert er aber schon Farbe, Geschmack, Vitamine.
  • Gute Partner: Kombinieren Sie Spinat mit Vitamin C – etwa aus Obst oder Obstsaft. Das hilft, das Eisen aus dem Spinat optimal zu verwerten. Auch empfiehlt es sich, Spinat mit kalziumreichen Produkten zuzubereiten: Milch, Sahne oder Käse hemmen die Wirkung der Oxalsäure im Spinat. Die kann Kalzium binden und so die Nierensteinbildung fördern.

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