So wird Spinat angeboten: Zwischen Feld und Tiefkühltruhe

Frischer Spinat. Im Frühjahr liegt heller, milder Frühlingsspinat im Handel. Im Herbst gibt es dunklen Winterspinat mit kräftigem Geschmack. Pro Person nimmt man bis zu 500 Gramm. Das Volumen schrumpft im Topf schnell auf rund ein Achtel zusammen.

Biospinat. Er muss mindestens nach der EU-Ökoverordnung hergestellt sein. Das bedeutet: Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, mineralischen Stickstoffdünger, Gentechnik und Zusatzstoffe.

Tiefgekühlter Rahmspinat. Das ist eine deutsche Spezialität. Ein Schuss Sahne (mindestens 8 Prozent mit 10 Prozent Fett) verfeinert den gehackten, geschnittenen oder passierten Spinat. Bei fetterer Sahne verringert sich ihr Anteil entsprechend – etwa auf 5,5 Prozent. Weitere übliche Zutaten: Fett, Milchbestandteile, Mehl, Gewürze.

Tiefgekühlter Blattspinat. Ganze Spinatblätter samt Stielen (höchstens 20 Prozent) werden schockgefroren. Die industrielle Verarbeitung darf die Blätter nicht übermäßig beschädigen.

Tiefgekühlter gehackter Spinat. Spinat­blätter mit Stiel werden grob bis fein zerkleinert und meist durch den Wolf gedreht.

Tiefgekühlter Würzspinat. Fix und fertig abgeschmeckt. Für Geschmack sorgen Öl, Zwiebeln, Knoblauch, Muskat, Mehl, Salz, Gemüsebrühe.

Tiefgekühlter junger Spinat. Das ist Werbung mit Selbstverständlichem. Denn alt sollte Spinat niemals sein.

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