Tipps

Einkaufen

  • Zutaten checken. Wenn Sie Produkte ohne Aroma- und Zusatz­stoffe bevor­zugen, schauen Sie ins Zutaten­verzeichnis. Zusatz­stoffe erkennen Sie nicht nur an der E-Nummer. Viele Anbieter nennen statt der E-Nummer auch den Stoff­namen. Zum Beispiel: Säuerungs­mittel Essig­säure statt Säuerungs­mittel E 260.
  • Marketing­aussagen hinterfragen. Werbe­versprechen wie „ohne Aroma­zusatz“ oder „ohne Geschmacks­verstärker“ sollen Fertigge­richten ein natürliches Image verpassen. Vertrauen Sie Aussagen dieser Art aber nicht blind: Die Angabe „ohne Konservierungs­stoffe“ bei apetito ist beispiels­weise voll­kommen unsinnig und über­flüssig: Das Frosten macht die Fertigge­richte halt­bar.
  • Werbung versus Realität. Erwarten Sie nicht, dass alle Gerichte auf Ihrem Teller genauso appetitlich aussehen wie auf den Vorderseiten der Verpackungen. Welche nahe an die Realität heran­kommen, sehen Sie, wenn Sie in der Tabelle mit den Testergebnissen auf die jeweiligen Produkte klicken: Unter dem Stich­wort „Bilder“ finden Sie jeweils ein Foto von der Verpackung, von dem präparierten und dem zubereiteten Gericht. Zusätzlich hat test.de in einer eigenen Meldung umfangreiche Bildergalerien für alle 24 Produkte zusammen­gestellt.
  • Sparen. Kochen Sie einfache Gerichte wie Spinat-Gorgonzola-Nudeln selbst. Das ist preis­werter als das gute Marken­produkt von iglo und dazu wenig aufwendig. Bei Gerichten mit vielen Zutaten wie Bami Goreng können Sie mit einem Fertigge­richt dagegen sparen. Das gilt erst recht, wenn Sie exotische Gewürze kaufen müssen, von denen sie nur wenige benötigen. Am meisten sparen Sie gegen­über selbst­gekochtem Bami Goreng mit den guten Produkten von Lidl und Aldi (Nord).
  • Trans­portieren. Damit Ihnen die Tiefkühlge­richte unterwegs nicht auftauen, trans­portieren Sie sie im Kühlbeutel nach Hause. Einmal Aufgetautes sollten sie nicht wieder einfrieren.

Zubereiten

  • Portionieren. Aus fast allen Packungen können Sie kleine Portionen entnehmen. Wenn Sie nicht alles zubereiten, achten Sie darauf, dass genug gefrorene Soßen­stücke im Beutel bleiben. Verschließen Sie ihn sorgfältig mit einem Clip oder Gummi­band.
  • Pfanne oder Mikrowelle? Nehmen Sie bei Fleisch­gerichten die Pfanne: Beim Braten mit Fett entsteht ein Cock­tail an Brataromen, die etwa bei Bami Goreng den Charakter prägen – über­setzt heißt das indonesische Gericht „Gebratene Nudeln“. Kaum oder keine Unterschiede zwischen der Pfannen- und Mikrowellen­zubereitung gab es bei den Spinat-Gorgonzola-Nudeln und Tortellini mit Käse-Sahne-Soße.
  • Gesünder essen. Auf den Packungen empfehlen die Anbieter teil­weise Öl, Sahne oder Milch zur Zubereitung. Sie achten auf Ihre Linie? Mit einem Esslöffel Öl statt zwei sparen Sie etwa 12 Gramm Fett und damit 100 Kilokalorien. Sahne, die mindestens 30 Prozent Fett hat, können Sie durch Kochsahne mit nur 20 Prozent Fett ersetzen. Das spart bei drei Esslöffeln rund 5 Gramm Fett und 45 Kilokalorien. Fett­arme Milch statt Voll­milch zu verwenden, bringt dagegen kaum etwas.
  • Gemüse zugeben. Ist Ihnen zu wenig Gemüse im Fertigge­richt oder schmeckt es Ihnen zu salzig, geben Sie etwas ungewürztes Tiefkühlgemüse dazu.
  • Nicht zu lange lagern. Die Tiefkühlge­richte sind 12 bis 15 Monate halt­bar. Länger sollten sie nicht im Tiefkühl­schrank liegen, dann leidet die Qualität.

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