Das Thromboserisiko bei Langstreckenflügen ist nicht höher als bei jeder anderen sitzenden Tätigkeit. Mit dieser Begründung hat das Landgericht Frankfurt die Schmerzensgeldklage eines Rostocker Flugpassagiers gegen die Deutsche Lufthansa abgewiesen.

Der Kläger behauptete, durch die Enge der Sitzplätze (in einer Boeing 747/400 auf dem Flug zwischen Frankfurt/Main und Kapstadt) sei es bei ihm sowohl auf dem Hin- wie auch auf dem Rückflug zu einer Lungenembolie infolge einer Thrombose gekommen. Das Gericht hielt der Fluggesellschaft zugute, dass sie vor den Gefahren der Thrombose warnt und zu speziellen Gymnastikprogrammen anregt. Die Erkrankung des Passagiers könne ihr auch nicht aufgrund der Sitzgestaltung angelastet werden (Az. 2-21 O 54/01, nicht rechtskräftig).

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