Thermos­flaschen im Test Stanley hält Schorle kühl und Kaffee warm

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Thermos­flaschen im Test - Stanley hält Schorle kühl und Kaffee warm
Testsieger in Tarnfarbe. Die Stanley Classic 1 Liter. © Råd & Rön

Unsere schwe­dischen Kollegen von Råd & Rön haben zehn Isolierflaschen aus Edelstahl getestet. Drei über­zeugten besonders, zwei davon sind in Deutsch­land erhältlich.

Isolierflaschen sollen Getränke kühl oder warm halten, nicht auslaufen und auch mal einen Sturz über­stehen. Zehn der praktischen Alltags­helfer mit Fassungs­vermögen zwischen 0,75 und 1 Liter haben unsere schwe­dischen Kollegen geprüft. Alle Thermosflaschen im Test von Råd & Rön sind Isolierflaschen aus Edelstahl mit Deckel, der gleich­zeitig als Becher dient.

Zwei Testsieger auch hier­zulande erhältlich

Das Ergebnis: Drei Flaschen über­zeugten insgesamt am meisten, zwei der Sieger sind auch in Deutsch­land erhältlich – die Thermos­flasche Stanley Adventure Vakuum 1 Liter für hier­zulande etwa 37 Euro und die Stanley Classic 1 Liter für knapp 42 Euro. Beide halten Schorle kühl und Kaffee warm.

Tipp: Wer einen Thermo­becher bevor­zugt, findet gute in unserem Thermobecher-Test von 2020, der inzwischen kostenlos abruf­bar ist. Testsieger Braun Thermal Mug ist unver­ändert für etwa 15 Euro im Handel zu haben.

Isolierflaschen im Warmhalte-Check

Um heraus­zufinden, wie gut die Isolierflaschen Wärme speichern, füllten die Tester sie zunächst mit 95 Grad heißem Wasser, verschlossen sie und ließen sie in einem Raum mit Zimmertemperatur stehen. Nach sechs, zwölf und 24 Stunden maßen sie die Wasser­temperatur.

Fast alle Thermos­flaschen im Test halten dauer­haft dicht

Um zu prüfen, ob die Flaschen dicht halten, füllten die Tester sie mit einer Mischung aus Spül­mittel und Wasser und stellten sie zehn Minuten lang auf den Kopf. Nach 600 Mal Öffnen und Schließen wieder­holten sie die Dicht­heits­prüfung. Bis auf eine Isolierflasche hielten abermals alle dicht.

Auch Halt­barkeit und Hand­habung geprüft

Die Robustheit prüften die Kolleginnen und Kollegen, indem sie die Flaschen je dreimal auf einen Betonboden fallen ließen. Alle Modelle kamen mit kleineren Schön­heits­fehlern wie Kratzern und Dellen davon. Außerdem bewerteten die Tester, wie einfach sich die Thermos­flaschen befüllen, ausgießen und waschen lassen.

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