Themenpaket Einbruch­schutz Special

Wie Haus­besitzer und Mieter Einbrechern einen Riegel vorschieben können, zeigt das Themenpaket Einbruch­schutz. Neben wert­vollen Tipps von Sicher­heits-Experten enthält das 51-seitige Themenpaket Test­ergeb­nisse zu Alarm­anlagen, Tür- und Fens­tersicherungen sowie Fahr­radschlössern – und verrät, wie Sie Ihre Wert­sachen am besten versichern. Ein Blick ins Themenpaket lohnt sich vor allem dann, wenn eine lange Urlaubs­reise ansteht.

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SpecialThemenpaket Einbruch­schutz12.07.2016
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Diebe sind faul und haben keine Zeit

Themenpaket Einbruch­schutz Special

Die meisten Einbrüche finden tags­über zwischen 10 und 22 Uhr statt.

Die Sorge vieler Menschen um ihr Hab und Gut ist berechtigt. Die Zahl der Einbruch­diebstähle steigt in ganz Deutsch­land seit 2009 stark an. Die polizei­liche Kriminal­statistik zeigt: In mehr als 167 000 Fällen schritten die Einbrecher 2015 zur Tat. Das sind fast 10 Prozent mehr als 2014. Die Bewohner eines Hauses können aber etwas dafür tun, dass sie zumindest weniger als andere ins Visier von Dieben geraten. So bleiben mehr als 40 Prozent der Einbrüche aufgrund ausreichender Sicher­heits­technik und aufmerk­samer Nach­barn im Versuch stecken. Diebe sind faul, haben keine Zeit und hassen Lärm. So hebeln sie in zwei von drei Fällen Fenster oder Terrassentür meist mit einem Schraubendreher auf. Gelingt das inner­halb von drei Minuten nicht, geben sie in der Regel auf und suchen sich ein neues Opfer.

Wo häufig einge­brochen wird

Besonders betroffen von Wohnungs­einbruch­diebstählen sind Groß­städte wie Bremen, Hamburg, Berlin und das Bundes­land Nord­rhein-West­falen. Das Spektrum der Täter reicht von Gelegen­heits­einbrechern, die auf der Suche nach schnell in Geld umsetz­baren Dingen sind, bis zu mobilen Diebes­banden, die auch in Orten an Auto­bahn­zubringern, Fern­straßen und Zugs­trecken Zwischen­station machen.

So hilft Ihnen unser großes Themenpaket

Themenpaket Einbruch­schutz Special

Umso wichtiger ist vorbeugender Einbruch­schutz: Bei vier von zehn Versuchen scheitern die Einbrecher. Zum Beispiel an gut gesicherten Türen und Fens­tern. Wenn Sie hier etwas unternehmen und aufrüsten wollen, hilft Ihnen unser Themenpaket Einbruch­schutz zum Inhaltsverzeichnis des Themenpakets. Auf 51 Seiten finden Sie darin Informationen zu folgenden Themen:

Sicherung. Im Themenpaket lesen Sie, wie Sie Sicher­heits­lücken aufspüren und mit Nach­rüst­produkten schließen können. Zum Beispiel mit Querriegelschlössern für Eingangs­türen, mit Zusatz­sicherungen für Fenster oder mit einer Alarm­anlage.

Angebote. Die Markt­über­sicht informiert über im Handel erhältliche „gute“ und „sehr gute“ Nach­rüst­produkte und ihre Preise.

Anleitung. Eine Anleitung mit Fotos zeigt, wie Sie nützliche Sicherungen – zum Beispiel abschließ­bare Fens­tergriffe – selbst montieren können.

Versicherung. Im Themenpaket finden Sie Tests von Hausrats­versicherung und geld­werte Tipps rund ums Versichern von Eigenheim und Wohnung.

Zuschüsse. Im Themenpaket lesen Sie, wie Sie den Staat an den Kosten des Einbruchs­schutzes beteiligen können. Haus­besitzer erhalten für den Einbau oder das Nach­rüsten einbruchhemmender Maßnahmen Zuschüsse zwischen 200 und 1 500 Euro von der staatlichen KfW-Bank. Die Investitions­kosten müssen mindestens 2 000 Euro betragen. Mieter können mit dem Vermieter sprechen und ihn bitten, sich an den Kosten zu beteiligen.

Was Einbrecher einlädt

Themenpaket Einbruch­schutz Special

Quelle: Einbruch-Report 2016 des Gesamt­verbandes der Deutschen Versicherungs­wirt­schaft

  1. Hohe Hecken und dichte Bepflan­zung
  2. Ein- und Aufstiegs­hilfen wie Geräteschuppen, Müll­tonne oder Carport
  3. Gekippte Fenster
  4. Tags­über geschlossene Roll­läden ohne Hoch­schie­besicherung
  5. Nicht abge­schlossene Türen und ein Schlüssel, der von außen steckt
  6. Schlüssel draußen versteckt, zum Beispiel im Blumentopf

Wo Einbrecher zuschlagen und was schützt

Einstiegs­orte bei Einbrüchen in Einfamilien­häusern

Mehr Schutz vor Einbruch durch...

Balkon- und Terrassentür (40,7 %)

  • Beschläge mit Pilz­kopf­zapfen
  • Stangen­schloss
  • Abschließ­barer Griff

Fenster (40,4 %)

  • Beschläge mit Pilz­kopf­zapfen
  • Stabile Roll­läden
  • Vergitterung bei häufig gekippten Fens­tern
  • Nach­rüstsicherungen an Scharnier­seiten

Eingangs­tür (10,2 %)

  • Querriegel­schloss
  • Türsprech­anlage
  • Türspion (Blick­winkel über 180 Grad)
  • Gute Außenbe­leuchtung

Kellerfenster (4,5 %)

  • Abschließ­bare Fens­tergriffe
  • Aufschraub­bare Zusatz­schlösser
  • Einbruchhemmende Gitter

Kellertür (2,7 %)

  • Mehr Schutz vor Einbruch durch:
  • Massive Schubriegel
  • Vorlegestangen aus Holz oder Stahl

Dach­fenster (0,9 %)

  • Zusatz­schloss für Dach­fenster

    Quelle: Einbruch-Report 2016 des Gesamt­verbands der Deutschen Versicherungs­wirt­schaft

      Das Themenpaket Einbruch­schutz bieten wir seit dem 25. Oktober 2013 an. Es wird regel­mäßig aktualisiert, zuletzt am 12. Juli 2016. Nutzer­kommentare können sich auf ältere Fassungen beziehen.

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