"Hallo, Klaus, habe bereits versucht, dich zu erreichen. Leider ohne Erfolg. Bin unter 0190 8 ... zu erreichen." Textnachrichten ähnlichen Inhalts erhalten Handybesitzer in letzter Zeit recht häufig. Überrascht und durch die korrekte Anrede neugierig geworden, rufen sie die angegebene Nummer an ­ und hören zum Preis von bis zu 3,63 Mark pro Minute irgendwelchen Unsinn wie Tonbandstimmen oder Musik. Geschäftemacher besorgen sich die Vornamen von Handynutzern beispielsweise aus dem Telefonbuch und verdienen mit gefälschten Botschaften Geld. Beliebt sind auch SMS-Nachrichten, in denen tolle Gewinne versprochen werden. Derart "faule" Textnachrichten sind allerdings leicht zu erkennen und sollten dann auf keinen Fall beantwortet werden. Meist fehlt ein namentlich genannter Absender und die am Anfang der Nachricht stehenden Telefonnummern des Absenders wie zum Beispiel +4912345 sind offensichtlich falsch ­ im Gegensatz zu der Nummer, die angerufen werden soll.

Handybesitzer können sich vor dem Empfang solcher SMS allerdings schwer schützen. Vorbeugend hilft es, die eigene Mobilfunknummer nicht im Telefonbuch, bei Gewinnspielen und in privaten Kleinanzeigen zu veröffentlichen.

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