Nach einer aktuellen Studie haben viele Frauen keinen ausreichenden Impfschutz gegen Tetanus. Etwa 15 Prozent der (älteren) Teilnehmerinnen hatten einen niedrigen oder zweifelhaften Impfschutz. Vor allem im höheren Alter sind sie von einem tödlichen Wundstarrkrampf bedroht. Darauf machen Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes aufmerksam. Die meisten Menschen werden als Kind planmäßig gegen Tetanus geimpft, doch die Auffrischungen im Erwachsenenalter werden häufig vergessen. Der Tetanus­erreger dringt meist über eine Wunde ein. Die Erkrankung verläuft in jedem dritten Fall tödlich. Noch gibt es in Deutschland pro Jahr weniger als 15 Erkrankungen. Tipp: Impfpass prüfen; Tetanusimpfung auffrischen, eventuell Kombination mit Diphtherieschutz.

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