Letzter Wille. Es muss kein edler Füller sein, doch gültig ist ein Testament nur, wenn es von Hand verfasst ist.

Ein Testament braucht jeder, der die Verteilung seines Vermögens selbst regeln will. Der Nach­lass soll im Todes­fall an den „Richtigen“ gehen – etwa einen Partner, mit dem keine Ehe besteht. Oder er soll nicht an die minderjäh­rigen Kinder gehen, weil diese nicht allein über ihr Erbe verfügen dürfen – und das Familien­gericht oft mitentscheidet. Mit einem klug formulierten Testament können Sie sich und andere absichern und Konflikte unter Ihren Lieben vermeiden. Hier lesen Sie, wie es geht.

Kompletten Artikel freischalten

SpecialTestament12.08.2019
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 10 Seiten).

Den eigenen Nach­lass früh­zeitig regeln

Ein Testament ist nicht nur etwas für die ältere Generation. Unver­heiratete und Partner aus verschiedenen Ländern jeglichen Alters, Eltern mit kleinen Kindern sind gut beraten, wenn sie ihren Nach­lass früh­zeitig regeln. Auch Patchwork­familien stehen oft vor der Frage, wer erben soll: Die eigenen Kinder? Die Kinder des neuen Part­ners? Der gemein­same Nach­wuchs? Bei Geschiedenen besteht die Gefahr, dass der Ex-Partner über das gemein­same minderjäh­rige Kind Zugriff auf das Vermögen des Verstorbenen erlangt.

Das bietet unser Special zum Thema Testament

Grund­legende Informationen. Das umfang­reiche Special zum Thema Testament liefert Ihnen einen leicht verständlichen Über­blick über die Regeln des Vererbens. Für zahlreiche Fälle finden sie Musterformulierungen.

Bericht aus Finanztest. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie auch Zugriff auf das große Testaments-Special aus Finanztest 8/2019. Darin gehen unsere Erbrechts­experten auf konkrete Erb-Konstellationen ein und erklären insbesondere, was unver­heiratete Paare oder Familien mit minderjäh­rigen Kindern beachten sollten.

Verständliche Erklärungen. Wir erläutern Ihnen zudem ...

... den Unterschied zwischen Vererben und Vermachen,
... wie die gesetzliche Erbfolge funk­tioniert – und wie sie sich aushebeln lässt,
... wer über­haupt ein Testament verfassen darf,
... wie Sie mit klugen Formulierungen für klare Verhält­nisse sorgen,
... wie Sie Ihren Partner absichern, Streit vermeiden und Freunde bedenken,
... wie Sie Ihre Immobilie möglichst steuerfrei weitergeben,
... wie Sie treulose Familien­mitglieder enterben,
... was die steuerlichen Folgen des „Berliner Testaments“ sind.

Testament hebelt gesetzliche Erbfolge aus

Hat ein Erblasser vor seinem Tod nichts geregelt, tritt die gesetzliche Erbfolge in Kraft. Sie gibt vor, wer den Nach­lass erhält. Er steht dann Verwandten und – falls vorhanden – dem Ehepartner oder einge­tragenen Lebens­partner zu. Ob das im Sinne des Vererbenden ist, spielt keine Rolle. Mit einem Testament können Sie die gesetzliche Erbfolge ändern. Ein kluges Testament schafft Frieden, denn in einer Erben­gemeinschaft kommt es oft zu Streit. Sie können mit einem Testament auch Verwandte enterben. Nahen Angehörigen bleibt in diesem Fall nur ein Anspruch auf einen Mindest­anteil am Nach­lass – der Pflicht­teil.

Formalien beachten, sonst ist das Testament unwirk­sam

Wer ein Testament selbst verfasst, muss strenge Formalien beachten und eindeutig erklären, wer was bekommen soll. Es muss leserlich mit Hand aufgeschrieben und unterzeichnet sein. Viele Testamente sind unklar formuliert oder gar unwirk­sam. Dann wird das Vermögen doch nach den gesetzlichen Erbregeln verteilt. Unser Special zeigt, wie Sie in einem Testament sicher fest­legen, was mit Ihrem Nach­lass geschehen soll.

Bedingungen stellen, Aufgaben verteilen

Mit einem Testament können Sie nicht nur Ihr Vermögen verteilen, sondern Bedingungen stellen und Aufgaben verteilen. Soll etwa der geliebte Enkel Ihre Eigentums­wohnung erst bekommen, wenn er fertig mit dem Studium ist, ordnen Sie das an. Zweifeln Sie daran, dass Ihre Erben den Nach­lass in Ihrem Sinne verteilen, können Sie einen Testaments­voll­stre­cker einsetzen. Eine andere Möglich­keit ist die Teilungs­anordnung. Mit zahlreichen Text­beispielen zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Wünsche klar und rechts­sicher formulieren.

Bei Unsicherheit zum Notar

Sind Sie beim Verfassen Ihres Testaments unsicher oder sind Ihre Familien- und Vermögens­verhält­nisse unüber­sicht­lich, lohnt sich der Gang zum Notar. Dieser erteilt Ihnen fachlichen Rat, verfasst das Testament nach Ihren Wünschen und beur­kundet es.

Ratgeber der Stiftung Warentest

Wer seinen Nach­lass regeln will, sollte nicht nur ein Testament verfassen, sondern auch eine Vermögens­über­sicht erstellen und eine Bestattungsverfügung vorbereiten. Hilf­reich für die Erben ist es zudem, wenn der Erblasser seinen digitalen Nachlass regelt und alle wichtigen E-Mail-Adressen, Nutzer­namen und Pass­wörter hinterlässt. Ausfüll­hilfen und Formulare zum Ausdrucken zu all diesen Themen finden Sie im Ratgeber Das Nachlass-Set, den Sie im test.de-Shop erwerben können (14,90 Euro, 144 Seiten).

Nutzer­kommentare, die vor dem 16. Juli 2019 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Fassung dieses Artikels.

Jetzt freischalten

SpecialTestament12.08.2019
3,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 10 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 120 Nutzer finden das hilfreich.