WLan für die Stereo­anlage Konnektoren und Netz­werk­spieler im Test

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WLan für die Stereo­anlage - Konnektoren und Netz­werk­spieler im Test
HiFi-Anlage vernetzen. Smartphone, Notebook und andere Geräte im Netz­werk senden Musik per WLan-Funk an den WLan-Empfänger. Der leitet sie per Kabel an den Verstärker der Stereo­anlage weiter. So klingt Musik aus dem Netz­werk brillant im Wohn­zimmer. © iStockphoto, Stiftung Warentest (M)

Ausgerüstet mit einem WLan-Empfänger wird die alte Stereo­anlage ein Teil des Heimnetz­werks. Dann können Musikfans aus vielen unterschiedlichen modernen Quellen Musik zuspielen – vom Smartphone, dem Streaming­dienst oder der Netz­werk­fest­platte. Die Stiftung Warentest hat 12 WLan-Empfänger getestet. Nicht alle über­zeugen.

WLan für die Stereo­anlage Testergebnisse für 12 WLan-Emp­fänger 08/2017

Inhalt
Liste der 12 getesteten Produkte
WLan-Emp­fänger 08/2017 - WLan-Netz­werk­spieler
  • Denon DNP-730AE Hauptbild
    Denon DNP-730AE
  • Marantz NA6005 Hauptbild
    Marantz NA6005
  • Onkyo NS-6130 Hauptbild
    Onkyo NS-6130
  • Pioneer N-30AE Hauptbild
    Pioneer N-30AE
WLan-Emp­fänger 08/2017 - WLan-Kon­nektoren
  • Bose Soundtouch Wireless Link Adapter Hauptbild
    Bose Soundtouch Wireless Link Adapter
  • Denon Heos Link HS2 Hauptbild
    Denon Heos Link HS2
  • Google Chromecast Audio Hauptbild
    Google Chromecast Audio
  • Inakustik Wifi Audio Streaming Receiver Hauptbild
    Inakustik Wifi Audio Streaming Receiver
  • Pearl Auvisio Premium Audio-Streaming-Empfänger Hauptbild
    Pearl Auvisio Premium Audio-Streaming-Empfänger
  • Raumfeld Connector Hauptbild
    Raumfeld Connector
  • Sonos Connect Hauptbild
    Sonos Connect
  • Yamaha WXC-50 Hauptbild
    Yamaha WXC-50

Enorme Preis­unterschiede bei WLan-Empfängern

WLan-Empfänger sind für alle interes­sant, die ihren alten Verstärker nicht komplett austauschen aber modernisieren wollen. Billiger als ein neuer Verstärker mit Netzwerkfunktionen wird das allerdings nicht unbe­dingt. Die Stiftung Warentest hat sowohl recht teure Netz­werk­spieler mit Preisen um die 400 Euro untersucht, als auch WLan-Konnektoren die schon bei 39 Euro losgehen aber durch­aus auch fast 400 Euro kosten können. Wer über­wiegend vom Smartphone Musik hört und nicht viele verschiedene Musikquellen nutzt, hat es mit einem Bluetooth-Empfänger einfacher und gibt weniger Geld aus.

Netz­werk­spieler oder Konnektor?

WLan-Empfänger gibt es in zwei verschiedenen Bauformen, als Netz­werk­spieler und als WLan-Konnektoren.

Netz­werk­spieler. Sie sehen aus wie die klassische HiFi-Komponente die alle kennen, die ihre Anlage aus CD-Spieler, Kassetten­deck, Tuner und Verstärker zusammen­gebaut haben. Wer ein weiteres Gerät in passender Optik ergänzen will, entscheidet sich für den Netz­werk­spieler. Die Geräte haben im Gegen­satz zu den kleineren WLan-Konnektoren einen Vorteil: Sie lassen sich dank Display und Fernbedienung auch ohne Smartphone oder Tablet steuern.

WLan-Konnektoren. Sie lassen sich nicht ohne Smartphone oder Tablet steuern. Dafür sind sie zum Teil deutlich güns­tiger zu haben und lassen sich ganz gut verstecken, so dass sie im HiFi-Regal nicht zusätzlich auftragen.

Vier Netz­werk­spieler und acht WLan-Konnektoren im Test

Wir haben vier Netz­werk­spieler und acht WLan-Konnektoren getestet, die mit dem Analog­eingang eines Verstärkers oder mit Aktivboxen verbunden werden können. Darunter Geräte von Denon, Marantz, Onkyo, Pioneer, Yamaha aber auch von Teufel, Bose, Sonos und Google.

Unsere Tests für Ihren Hörgenuss

Die Stiftung Warentest hat alle Test­ergeb­nisse, die Sie brauchen! WLan-Funk­laut­sprecher verteilen die Musik drahtlos in allen Räumen. Netz­werk­fähige Receiver ersetzen den alten Verstärker und fungieren als Multimediazentrale – teils sogar als Heim­kino­anlage ausbaubar. WLan-Empfänger holen die analoge Stereo­anlage ins Netz­werk. Güns­tige Bluetooth-Adapter bringen Musik von Handy und Tablet direkt auf die alte Anlage. Bluetooth-Boxen lassen sich dank Akku auch unterwegs nutzen.

Test
WLan-Funklautsprecher Kabelloser Klang im ganzen Haus
Test Netzwerk-Receiver Verstärker mit Netz­werk­funk­tionen an Bord
Test Bluetooth-Empfänger Günstig vom Handy auf die Anlage streamen
Test Bluetooth-Lautsprecher Für daheim und unterwegs

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Profilbild Stiftung_Warentest am 30.01.2018 um 16:39 Uhr
Streamen mit Deezer

@cortigiano: Wir probieren schon einiges aus :-) Grundsätzlich kann Deezer sowohl mit einem iPhone wie mit einem Android-Gerät zum Chromecast Audio streamen. Warum das bei Ihnen nicht klappt, ist aus der Ferne kaum zu beurteilen (und dafür wäre hier auch nicht der richtige Platz). Eines aber muss erfüllt sein: Selbst wenn die Verbindung zwischen App und Geräten steht (erfolgreicher Signaltest), nimmt Deezer das Streaming nur auf, wenn es sich um einen Bezahlaccount handelt, also einen Deezer Premium- oder Hifi-Account. Sollten Sie aber so einen schon nutzen, dann haben wir leider keinen weiteren Tipp. (Bu)

cortigiano am 28.01.2018 um 19:39 Uhr
Chromecast Audio / Deezer / Fritz!Box / Apple

Hallo,
trotz erfolgreicher Installation (Signaltontests positiv) spricht in o. g. Kombination überträgt Deezer weder auf iPhone noch auf iPad zu Chromecast. Die Deezer App zeigt nicht die Möglichkeit dafür an. Ist Ihnen das oder ähnliches bekannt? Ich habe 1 Stunde mit telefonischen Googlesupport vergeblich den Fehler gesucht. Haben Sie eine Idee? Haben Sie denn Kompatibilitäten getestet oder nur nach Schema "F"?
Vielen Dank!
Beste Grüße, Martin Hoffmann

JayCeFarnsworth am 11.08.2017 um 17:02 Uhr
Fortsetzung: Chromecast herstellerübergreifend

Ich habe keine Chromecast built-in Geräte und kann es selbst nicht testen. Aber der bereits zitierte Artikel von CNET (https://www.cnet.com/how-to/how-to-setup-multiroom-music-with-google-cast/) und dieser Artikel (http://www.techstage.de/ratgeber/Chromecast-Multiroom-mit-Teufel-Sony-Pioneer-Co-3755074.html) lassen darauf schließen, dass einige (neue) Chromecast built-in bereits Multiroom-fähig sind.
Allerdings finde ich es sehr verbraucherunfreundlich von Google, dass es keine vernünftige Übersicht darüber zu geben scheint welche Chromecast Geräte nun dieses Feature schon haben und welche nicht. Es bleibt ja auch zu befürchten, dass manche alte Speaker nie ein Update bekommen werden.
"Keine passenden Multi­roomboxen erhältlich." ist aber aus meiner Sicht keine korrekte Angabe. Der Leser wird hier nicht ausreichend informiert. Mit einem Chromcast Audio für die Hifi und z.B. einem JBL Playlist in einem anderen Zimmer ließe sich eine Multiroom System für etwa 200€ starten. (S.46+47)

JayCeFarnsworth am 11.08.2017 um 16:26 Uhr
Fortsetzung: Chromecast herstellerübergreifend

Sorry, aber 1000 Zeichen sind einfach zu wenig für komplexe Sachverhalte.
Da ich Ihre Auffassung der Kompatibiltät allerdings selbstverständlich ernst genommen habe, habe ich selbst noch mal genauer recherchiert. Und tatsächlich scheinen ältere Chromecast built-in Geräte (keine aktuelle Firmware) tatsächlich nicht Multiroom fähig bzw. kompatlibel mit dem Chromecast Audio zu sein. Bei Google selbst findet man dazu:
"Can I add my Chromecast built-in audio devices to a group?
We are working on adding Multi-room group playback support to all of our existing and upcoming Chromecast built-in audio devices. This will allow you to group your Chromecast Audio devices and Chromecast built-in audio devices from different brands into one seamless experience. This feature will be rolled out to all Chromecast built-in audio devices throughout 2017." (https://support.google.com/chromecast/answer/6329016?hl=en)

JayCeFarnsworth am 11.08.2017 um 16:03 Uhr
Chromecast herstellerübergreifend

@Stiftung_Warentest: "Aus unserer Sicht macht Multiroom aber am meisten Sinn, wenn man alles aus einer Hand steuern und miteinander vernetzen kann." Hier stimme ich vollkommen mit Ihnen überein. Ich verstehe ihre Antwort aber auch so: Chromecast Audio und Chromecast built-in sind nicht als ein (Mulitroom-)System kombinierbar. Das ist meinen Recherchen nach allerdings nicht richtig:
"The $35 Chromecast Audio, the Google Home speaker, and numerous other Chromecast built-in devices such as the Sony STR-DN1080 receiver and the JBL Playlist speaker, can now work in concert together throughout your home." (https://www.cnet.com/how-to/how-to-setup-multiroom-music-with-google-cast/)
Somit steht aus meiner Sicht der Anforderung syncron Musik (Mulitroom) auf vorhandenen Anlage + Chromcast Audio, in der Küche auf einem Sony Chromecast built-in Lautsprecher und in Bad mit einer JBL Chromecast built-in nichts im Wege. Einstellungen am System sind zentral über die Google Home App möglich.