So haben wir getestet

Im Test: 16 IP-Über­wachungs­kameras, davon 9 nur für Innenräume, 7 für draußen. Einge­kauft haben wir sie im Juni 2017. Die Preise ermittelten wir in einer über­regionalen Handels­erhebung im Juli 2017.

Unter­suchungen

Die Kameras prüften wir im Auslieferungs­zustand mit den zugehörigen Apps.

Kamera: 40 %

Drei Experten bewerteten die Bild­qualität tags­über bei konstant hellem Licht sowie bei großen Helligkeits­schwankungen. Zudem bewerteten diese Experten die Aufnahmen der TE42-Test­tafel subjektiv unter anderem auf Verzerrungen, Verzeichnungen und Auflösungs­fehler. Außerdem beur­teilten sie den maximalen horizontalen und vertikalen Blick­winkel und bei Objektiven mit varia­bler Brenn­weite den Zoom­faktor.* Die Bild­qualität bei wenig Licht bewerteten sie sowohl bei simulierter Dämmerung (11 Lux) als auch bei Dunkelheit (0 Lux). Dabei beur­teilten wir auch die integrierte Beleuchtung.

Für das Urteil Auslösen durch Bewegungen prüften wir in mehreren Szenarien mit Personen, Fahr­zeugen und Tieren subjektiv die Erkennungs­leistung.

Bei Kameras mit Mikrofon und Laut­sprecher bestimmten wir zum Beispiel die minimale Laut­stärke für das Auslösen eines Alarms, wie schnell die App das Ereignis signalisierte und beur­teilten die Tonqualität von Laut­sprecher und Mikrofon.

Die Wetter­festig­keit der für den Außen­einsatz vorgesehenen Kameras prüften wir nach 5 Minuten* Beregnung und durch einen Funk­tions­test nach 15 Minuten bei einer Temperatur von −15 Grad.

Hand­habung: 30 %

Drei Experten bewerteten die mitgelieferte Gebrauchs­anleitung und Online­hilfen sowie die Inbetrieb­nahme. Über Smartphone-Apps (Android und iOS) und Webbrowser prüften wir den täglichen Gebrauch, beispiels­weise Alarmierung, Einstell­optionen und Sicht­feld.

Strom­verbrauch: 10 %

Wir prüften die Leistungs­aufnahme tags­über in zwei Szenarien mit unterschiedlich häufigen Ereig­nissen und nachts mit Beleuchtung.

Sicherheit: 20 %

Unter anderem achteten wir bei vorgegebenen Zugangs­daten (Name und Pass­wort) darauf, ob Nutzer während der Installation aufgefordert wurden, diese zu ändern. Zudem prüften wir etwa, ob im Auslieferungs­zustand Cloud­dienste vorgege-ben und welche Schnitt­stellen (Ports) für den Internet­zugang frei zugäng­lich waren. *

Daten­sende­verhalten: 0 %

Wir sichteten wir den Daten­strom, lasen die von den Android- und iOS-Apps sowie über den Webbrowser gesendeten Daten aus und analysierten sie. Als sehr kritisch bewerteten wir Apps und Browsersoftware, die Zugangs­daten (Nutzer­name sowie Pass­wort für den Login) unver­schlüsselt über­trugen. Kritisch waren Apps, die beispiels­weise den Nutzer­namen unver­schlüsselt oder den Mobil­funkanbieter über­trugen.

Abwertungen

Abwertungen führen dazu, dass sich Produktmängel verstärkt auf das test-Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: Bei ausreichender Gebrauchs­anleitung wurde die Hand­habung um eine halbe Note abge­wertet, bei mangelhafter Anleitung um eine ganze Note. War die Sicherheit mangelhaft, konnte das test-Qualitäts­urteil nicht besser sein. Bei sehr kritischem Daten­sende­verhalten wurde das test-Qualitäts­urteil um eine Note abge­wertet.

* Passagen korrigiert am 29.9.2017

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TestÜber­wachungs­kamerastest 10/2017
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