Diese Schad­stoffe haben wir gefunden

  • Nitrosamine, nitrosier­bare Stoffe. Die Substanzen können sich aus belastetem Gummi lösen. Einige Nitrosamine sind stark krebs­erzeugend. Die Selecta-Wagenkette gab mehr als die in Deutsch­land erlaubten 0,01 Milligramm pro Kilo Material ab. Nitrosier­bare Stoffe können sich im Körper zu Nitrosaminen umwandeln. Erlaubt sind maximal 0,1 Milligramm nitrosier­bare Stoffe pro Kilo. Schnüre von drei Spielzeugen über­trafen ihn im Schnitt um das Zwei- bis Vier­einhalb­fache.
  • Nonylphenoleth­oxylate (NPE). Diese Tenside sind für Wasser­organismen sehr giftig. Das EU-Recht erlaubt nach einer Über­gangs­frist ab 2021 nicht mehr als 100 Milligramm NPE pro Kilo wasch­bare Textil­erzeug­nisse. Einzelne Sonnen­strahlen der Sigikid Wagenkette enthielten im Schnitt das Zwölf­einhalb­fache.
  • Organozinn­verbindungen. Einige können etwa die Fort­pflan­zungs­fähig­keit oder ein Kind im Mutterleib schädigen. Aus abge­schabten Materialien dürfen gemäß Spiel­zeug­richt­linie maximal 12 Milligramm pro Kilo austreten. Aus dem grünen Lack der Hess-Wagenkette lösten sich bis zu 70 Milligramm pro Kilo.

Den Chemikalien auf der Spur

Unterm Messer. Der Lack muss ab − für die Schad­stoff­unter­suchungen im Labor.

Im Blick. Der Greifling von Selecta lässt sich leicht zusammendrücken. Babys können an der roten Gummi­schnur nuckeln.

Im Glas. In diesem Laborgefäß prüfen wir, ob künst­licher Speichel Schad­stoffe aus der Schnur lösen kann.

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